Dorfverein blickte auf düstere Zeit zurück

Zur Jahreshauptversammlung des Dorfvereins „Wir Franzhausner“ konnte Obmann Josef Wallner mehrere Mitglieder als auch Ehrenobmann Willi Andre begrüßen. Der Dorfverein „Wir Franzhausner“ ist der Nachfolgeverein des ehemaligen Dorferneuerungsvereins „Wir Franzhausner“, der vor rund 25 Jahren gegründet wurde.

Günther Schwab Erstellt am 16. September 2021 | 04:40
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Jahreshauptversammlung: Marianne Waclawek, Romana Brenner, Ehrenobmann Wilhelm Andre, Obmann Josef Wallner, Ernest Zoubek, Helga Wallner und Obmann-Stellvertreter Erich Rabl (von links).
Foto: Günther Schwab

Der Rückblick des Obmanns fiel düster aus. „Das abgelaufene Vereinsjahr war sehr stark durch Corona beeinträchtigt. Sämtliche gesellschaftliche Aktivitäten wurden auf ein Minimum reduziert. Lediglich eine viertägige Biker-Tour nach Tirol ist in den vergangenen Monaten letztendlich zustande gekommen“, so Josef Wallner in seinem Referat.

Nachdem die Veranstaltungen, darunter die sogenannten „Familientage“, Gesellschaftsabende, Nikolofeier, Winterwanderung) abgesagt werden hatten müssen, konzentrierten sich die Aktivitäten auf die Pflege und Instandhaltung des Vereinshauses und der umgebenden Grünflächen samt dem Kinderspielplatz, der sich unmittelbar neben dem Vereinshaus befindet.

Für heuer sind aufgrund der ansteigenden Coronazahlen keine Veranstaltungen mehr geplant.

Bislang waren die Eigenveranstaltungen die wichtigsten Einnahmequellen zur Erhaltung des Vereinshauses und des umgebenden Areals. Diese Einnahmen fielen im abgelaufenen Jahr zur Gänze aus. Seitens der Gemeinde wurde bereits im Vorjahr die entsprechende Unterstützung zugesichert und auch diesbezüglich ein Gemeinderatsbeschluss gefasst.

Gemeinde hat das Projekt unterstützt

Das Vorhaben „Erweiterung des Vereinshauses“ wurde heuer gestartet und der Rohbau des neuen Abstellraumes errichtet. „Mit dem Zubau sollen künftig verschiedene Utensilien, die bislang im Außenbereich des Vereinshauses untergestellt waren, einen witterungsbeständigen und sicheren Lagerort erhalten. Durch die Unterstützung der Gemeinde konnte mit der Projektrealisierung begonnen werden.“, erklärte Josef Wallner.

In den nächsten Wochen sollen die Arbeiten an dem Zubau fortgesetzt und das Projekt im nächsten Jahr finalisiert werden.

Bei der nächsten Vorstandssitzung wird man die Corona-Situation neu bewerten und die Ziele für 2022 festlegen.