Drogenbestellung im Darknet endete mit Haftstrafe. Wölblinger kassierte eine einjährige Haftstrafe, die zur Bewährung ausgesetzt wurde.

Von Claudia Stöcklöcker. Erstellt am 12. Oktober 2017 (05:47)
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Schauplatz Darknet: Hier besorgten die Burschen Drogen für den Eigenkonsum und zum Verkauf.
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Drogen im Darknet bestellte ein 29-Jähriger aus Wölbling. Wegen des Verbrechens der Bestimmung zum Suchtgifthandel und Vergehens des unerlaubten Umgangs mit Suchtgiften muss er sich in einem Prozess am Landesgericht St. Pölten verantworten und sitzt dort vor der Richterin.

Neugier war Ausschlag für Drogenkauf

„Zwei Gramm Haschisch hab’ ich bestellt, um zu sehen, ob’s funktioniert“, erzählt der Angeklagte. Weil es so gut geklappt hat, orderte er dann 200 Gramm Amphetaminpaste. Am Flughafen in Frankfurt wurde die Paste sichergestellt.

Das wusste der Angeklagte aber nicht: „Weil’s nicht angekommen ist, sollte ich 100 Gramm Ersatzlieferung bekommen.“ Erneutes „Pech“: Die Lieferung wurde am Flughafen in Wien abgefangen.

„Es war mir eine Lehre“

„Jetzt werde ich das nicht mehr machen, das war mir eine Lehre, es ist zu gefährlich“, seufzt der 29-Jährige. Für den Mann setzt es eine einjährige Haftstrafe, die zur Bewährung ausgesetzt wird.

Das Urteil ist bereits rechtskräftig.