Donau statt Traisen. Bezirksbewerb in Traismauer findet am Samstag statt. Der Austragungsort hat sich durch mangelnden Wasserdurchsatz geändert.

Von Günther Schwab. Erstellt am 30. Juli 2014 (12:51)
NOEN, Foto: Günther Schwab
Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Traismauer-Stadt laden am nächsten Wochenende zum Bezirkswasserdienstleistungsbewerb an der Donau ein. Der ursprüngliche Plan, den Bewerb in der Traisen stattfinden zu lassen, musste aufgrund von zu geringem Wasserdurchsatz aufgegeben werden. Im Bild: Ehrenunterabschnittskommandant Adolf Brabletz, Markus Brabletz, Gerhard Engl und Angelika Hofbauer (von links).

TRAISMAUER /  Zum Bezirkswasserdienstleistungsbewerb (Zillenfahren) am kommenden Samstag, 2. August, laden die Freiwillige Feuerwehr Traismauer-Stadt und das Bezirksfeuerwehrkommando St. Pölten herzlich ein. Beginn ist um 8 Uhr.

Bereits zum vierten Mal wird ein derartiger Bewerb von der Stadtfeuerwehr organisiert und ausgerichtet. Der ursprüngliche Plan war, den Bewerb auf der Traisen in unmittelbarer Nähe der Traisenbrücke über die Bundesstraße 43 auszutragen. Dadurch wären eine bessere Infrastruktur als auch eine hohe Zuschauerfrequenz gegeben gewesen.

Wasserdurchsatz verhindert Durchführung

Aber: „Leider lässt es der derzeitige Wasserdurchsatz der Traisen nicht zu, einen derartigen Bewerb in unmittelbarer Innenstadtnähe durchzuführen. Wir haben zwar mit den Vorbereitungen zur Errichtung einer Staustufe in der Traisen begonnen, aber letztlich das Vorhaben abgebrochen“, so Traismauers Feuerwehrkommandant Karl Engl.

„Als Alternative haben wir die ,Variante Donau‘ stets zur Verfügung gehabt, die nun auch den Vorzug erhalten hat. Zwar sind die Vorarbeiten zur Ausrichtung des Bewerbs umfangreicher, aber aufgrund der noch verbleibenden Zeit durchaus machbar.“ Um 8 Uhr wird der Bewerb, wobei diesmal auch eine Damenklasse gefahren wird, gestartet. Mit dabei wird der Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner sein, der bereits seinen Start angekündigt hat. Aus heimischer Sicht rechnen sich vor allem die Hilpersdorfer „Paradezillenfahrer“ Josef Pruscha und Alfred Müllner Spitzenplätze aus. Sie boten bereits zu Beginn der Zillensaison überragende Leistungungen und fuhren Landessiege bei den OÖ Landesbewerben ein. Um etwa 18 Uhr wird die Siegerehrung durchgeführt werden.

Der Bewerb ist ein idealer Test für die Landeswettkämpfe, die von 21. bis 24. August in Wildungsmauer (Bezirk Bruck/Leitha) ebenfalls an der Donau stattfinden.