Freiwillig im Heimdienst in Herzogenburg. Max Gusel, Marie-Christin Deutsch und Muhammed Ali Ayer beteiligten sich an einer Initiative des Zivilschutzverbandes. Besuch der Bewohner soll weiterhin gewährleistet werden.

Von Hans Kopitz und Alex Erber. Erstellt am 20. November 2020 (03:22)
Erfolgreicher Auftakt der Aktion im Pflege- und Betreuungszentrum am Schillering: Direktor Walter Freinberger (rechts) mit Max Gusel, Marie-Christin Deutsch und Muhammed Ali Ayer (von links).
Hans Kopitz

Der NÖ Zivilschutzverband will gemeinsam mit dem NÖ Jugendrat und der Landesgesundheitsagentur helfen, dass in allen Pflege- und Betreuungszentren und auch in privaten Heimen die Bewohner auch weiterhin Besuch erhalten können – und suchen jetzt Personen, die sich jeweils am Wochenende bis voraussichtlich Ende Februar 2021 dafür zur Verfügung stellen.

Max Gusel, Marie-Christin Deutsch und Muhammed Ali Ayer waren die ersten Freiwilligen, die im Pflege- und Betreuungszentrum am Schillerring („Martinsheim“) Dienst versahen. Sie registrierten die Besucher, um im Fall der Fälle eine lückenlose Rückverfolgung zu garantieren, maßen Fieber und kontrollierten, ob die Besucher die Hände desinfiziert, den Mund- und Nasenschutz richtig getragen und die Sicherheitsabstände eingehalten haben. Heimdirektor Walter Freinberger war natürlich erfreut über den freiwilligen Dienst des Trios – und hofft, dass es auch in den kommenden Wochenenden klappt. Wer sich dafür interessiert: Infos dazu gibt es unter www.fuereinanderniederösterreich@noezsv.at oder auch telefonisch unter 02272/61820. Alle benötigten Materialien und die notwendige Schutzausrüstung werden selbstverständlich vor Ort zur Verfügung gestellt – und es gibt auch Getränke und ein Mittagessen.

Junge VP ist aktiv

Unterstützung erfährt die Aktion von der Jungen VP des Bezirks St. Pölten. „Mehrere Mitglieder haben in den drei Pflegeheimen Herzogenburg, St. Pölten und Wilhelmsburg bereits geholfen. Es handelt sich um eine Tätigkeit, die das Personal der Heime samstags und sonntags in dieser schwierigen Phase der Pandemie entlasten soll“, erklärt JVP-Bezirksobmann Thomas Brunner.

Sein Dank gelte allen Freiwilligen, die sich der Initiative anschließen und ihre Freizeit für die Allgemeinheit opfern. Brunner: „Ich habe selbst Dienst im Pflege- und Betreuungszentrum St. Pölten getan – danke an die Mitarbeiter, die uns perfekt eingewiesen und uns bei Fragen zur Seite gestanden sind. Die Besucher waren nett und haben sich vorbildlich an die Vorsichtsmaßnahmen gehalten.“