Zuwachs am Campus 33. Wirtschaftsstandort / Firmen verlegen ihre Betriebsstätten. „Bypass“-Ausbau soll noch 2014 umgesetzt werden. Parken in Grauzone bald vorbei: Carsharing-Anlage wird nun zur Realität.

Von Günther Schwab. Erstellt am 08. April 2014 (23:59)
NOEN, privat
Errichtung der Fundamente läuft auf Hochtouren: Die Arbeiten am neuen Betriebsgebäude der Firma Schöpf haben bereits begonnen (Bild). Auch die Firma Solarturbo hat bereits die Arbeiten am neuen Büro- und Betriebsgebäude aufgenommen.

Frühlingserwachen gibt es gegenwärtig nicht nur in der Natur, sondern auch am Campus 33. So startete die Firma Schöpf bereits mit der Herstellung der Fundamente für den neuen Betriebsstandort, auch die Firma Solarturbo hat bereits die Arbeiten am neuen Büro- und Betriebsgebäude aufgenommen. Die Fertigstellung dieser beiden neuen Betriebsstätten ist noch für 2014 vorgesehen. Und auch auf der Kartbahn ist bereits wieder Betrieb, eine neue Streckenführung garantiert noch mehr Fahrspaß.

Bald werden noch einige weitere Betriebe ihre Betriebsentwicklungen am Campus 33 starten, darunter eine Druckerei, ein Bauunternehmen sowie eine Montagefirma. Und auch abseits gibt es Neuigkeiten aus der Wirtschaft.

Schon im April wird in Frauendorf der neue Schauraum der Firma Zaunmax eröffnet werden, weiters laufen derzeit auch Genehmigungsverfahren für einen Büro- und Verkaufsstandort eines neuen Unternehmens in Stollhofen. „Ich freue mich, dass es so positive Nachrichten aus der Wirtschaft in Traismauer gibt. Unsere Wirtschaftsbetriebe leisten ja heute bereits allein acht Prozent der Gesamteinnahmen der Gemeinde. Und eines soll man dabei als in der Politik Tätiger nie vergessen: Nur Unternehmen schaffen Arbeitsplätze, nicht die Politik“, erklärt dazu Wirtschaftsstadtrat Lukas Leitner (Bürgerliste MIT).

Bypass wird während Sommer ausgebaut

Noch im Sommer 2014 wird auch der Ausbau des sogenannten „Bypasses“ beim Campus 33, der Gemeindestraße von der Abfahrt „Traismauer Nord“ bis zur Kreuzung mit der Bundesstraße 43 (der Straße von Wagram nach Traismauer), mit Realisierung einer neuen und breiteren Brücke über den Theyernbach sowie einer neuen Straßenführung nach Traismauer begonnen werden können. An dem Ausbau dieser Gemeindestraße wird sich auch das Land NÖ zu einem großen Teil der Kosten beteiligen, bei der Realisierung der neuen Brücke ebenfalls mit 50 Prozent. Dabei kommt es auch zu einer besseren Trassenführung der Hauptrelation von Traismauer kommend zur S 33, die mit einer Verschwenkung der Fahrbahnspur auch mehr Sicherheit für die aus Wagram kommenden Autos bieten wird.

Mit dem neuen Bypass wird zudem auch eine Carsharing-Anlage realisiert. Schon heute werden bei den Abfahrten „Traismauer Nord“ und „Traismauer Süd“ Autos abgestellt, deren Lenker dann gemeinschaftlich weiterfahren. Diese abgestellten Autos parken in einer rechtlichen Grauzone, weil dort keine Dauerparkplätze vorgesehen sind. Die Realisierung wird von der Asfinag bezahlt.

Beschlüsse sollen im April fallen

Die Grundstücksverhandlungen für die benötigten kleineren Abrundungsflächen sind bereits erledigt beziehungsweise unterschriftsreif. In der nächsten Gemeinderatssitzung im April sollen dazu bereits auch die entsprechenden Beschlüsse fallen: Das Land NÖ hat jedenfalls die Kosten dafür für 2014 bereits zur Gänze budgetiert, es fehlen jetzt nur noch die korrespondierenden Beschlüsse der Stadtgemeinde.

„Ich gehe davon aus, dass nun nach langen Diskussionen auch die Stadtgemeinde die dafür notwendigen Beschlüsse fassen wird. Dieser neue Bypass wird ja entscheidend dazu beitragen, die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu heben“, so Leitner abschließend.