„Edelmetall“ für drei Landjugend-Gruppen. Mit ihren Projekten will die Landjugend die Welt von morgen gestalten. Die Gruppen aus Haugsdorf, Ravelsbach und Hollabrunn wurden ausgezeichnet.

Von Christoph Reiterer. Erstellt am 25. März 2019 (11:04)

Die Renovierung der Kapelle in Karlsdorf, eine Geschicklichkeitsanlage auf einem Spielplatz in Ravelsbach, eine Pergola als Rastplatz bei einem Spielplatz in Hollabunn: Der Projektmarathon der Landjugend, „42 Stunden für einen guten Zweck“, sorgte am Tag der Landjugend auch dieses Jahr für großen Jubel.

79 Gruppen aus ganz Niederösterreich hatten sich der Herausforderung gestellt und wurden nun mit Gold (33x), Silber (28x) oder Bronze (13x) prämiert. 

Silber und Bronze für Landjugend im Bezirk

Eine Silbermedaille gab es für die Landjugend Haugsdorf, die unter dem Titel „A Place to praise – geschaubt, geschliffen, gepinsel“ die Kapelle in Karlsdorf innen und außen renovierte. 

Bronze gab es für die Landjugend Ravelsbach („Geschicklichkeitsparcours für Groß und Klein“) und die Landjugend Hollabrunn („Hollabrunner Hiata-Hütte“). Den Landessieg holte sich die Landjugend Neustadtl an der Donau. 

Jede Gruppe hatte eine Aufgabenstellung erhalten, die binnen 42,195 Stunden erledigt sein musste. Diese Aufgabe wurde im Vorfeld von einem Projektbetreuer und der zuständigen Gemeinde beschlossen und bis zum Tag der Ausführung geheim gehalten. Am Ende musste das Projekt im Rahmen einer Veranstaltung präsentiert werden. 

Zudem musste die jeweilige Gruppe zur Dokumentation eine Mappe gestalten und einen Webblog führen. Abschließend erfolgte die Präsentation des Projekts vor einer Jury.

Gemeinsam die Welt von morgen gestalten

Am Tag der Landjugend ließen Tausende Landjugendliche ein erfolgreiches Jahr Revue passieren. Das Credo: Gemeinsam die Welt von morgen gestalten und dabei Freundschaften fürs Leben schließen. Der Landjugendchor „Sing Go(o)d“ umrahmte die von Pfarrer Johann Wurzer zelebrierte Eröffnungsmesse.

Die ehemalige Landesleitung berichtete von 810 Veranstaltungen, an denen mehr als 20.500 Personen teilnahmen. Krönender Abschluss des Jahres war eine Spendensumme von 42.350 Euro an das Ö3-Weihnachtswunder. 

Die neuen Landjugend-Chefs in NÖ sind: Kerstin Lechner aus Furth an der Triesting und Norbert Allram aus St. Marein im Bezirk Horn, die von einem 16-köpfigen Beiratsteam aus allen Vierteln unterstützt werden.