Drei Tag Ausnahmezustand in der Weinstadt

Erstellt am 26. September 2022 | 19:53
Lesezeit: 10 Min
Am dritten Festtag stellte sich die Landeshauptfrau persönlich ein, um den Weinbrunnen zu eröffnen, sich den Festumzug anzusehen und die vielen Stände mit den zahlreichen Schmankerln der Gemeinden zu besuchen. Bei Tourismusstadtrat Daniel Wöhrer liefen alle Fäden zusammen, der war mehr als zufrieden: „Schau dir die Stimmung an: volles Haus, voller Platz!“
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Mit Salutschüssen vom Rathausturm wurde der dritte Festtag des Retzer Weinlesefestes feierlich eröffnet. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner durfte den Weinbrunnen in Betrieb nehmen. „Er schmeckt sensationell!“ Weinbaupräsident Reinhard Zöchmann sprach von einem herausfordernden Weinjahr. Moderator Hans Gschwindl geleitete die Ehrengäste zur Tribüne, um den Festumzug zu starten.

 Für Stefan Lang war es das erste Weinlesefest als Bürgermeister, der betonte, wie wichtig dieses Fest für die Region ist. Gleich drei Bezirkshauptmänner – Karl-Josef Weiss (Hollabrunn), Johannes Kranner (Horn) und Stefan Grusch (Gmünd) – bestaunten die einzelnen Wägen ebenso, wie die Nationalratsabgeordneten Melanie Erasim und Christian Lausch sowie die Landtagsabgeordneten Richard Hogl und Georg Ecker.

„Jedes Weinlesefest, bei dem man nicht dabei gewesen ist, ist eines zu viel.“

Der Militärkommandant von Niederösterreich, Martin Jawurek,  hatte ebenfalls seine Freunde, mit Reinhard Kraft, dem Kommandanten der Flieger- und Fliegerabwehrtruppenschule Langenlebarn, die verschiedenen Weine - und nach dem Festumzug auch die neue Käsekreation der "KäseStrasse" zu verkosten. 

„Jedes Weinlesefest, bei dem man nicht dabei gewesen ist, ist eines zu viel“, sagte die Landeshauptfrau am dritten Festtag des Retzer Weinlesefests. Sie liebe Retz und die gesamte Region, weil sie durch liebevolle Menschen, Vereine, Weine und Kultur besteche.

„Es waren drei Tage Ausnahmezustand“

Das Retzer Weinlesefest sei immer ein unvergessliches Erlebnis. Mikl-Leitner dankte allen, die sich hier einbringen. Ganz besonders dem Tourismusstadtrat Daniel Wöhrer: „Er ist ein junger, fescher und tüchtiger Kampl, bei dem alle Fäden zusammengelaufen sind.“ Das Lob der Landeshauptfrau ehrte den Retzer sehr.

„Es waren drei Tage Ausnahmezustand“, lautete sein Fazit. Das Wetter habe ihm schon ein bisschen Sorgen bereitet, am Ende hatte es aber gehalten. „Wir konnten ausgelassen bis nach dem Feuerwerk feiern, ohne nass zu werden“, freute er sich. Dass Johanna Mikl-Leitner am Sonntag mit dabei war, „war schon eine große Ehre“. Er selbst stelle an sich hohe Ansprüche, so Wöhrer, die beim Fest und beim Umzug, der aus 40 Teilnehmern bestand, erfüllt wurden. „Schau dir die Stimmung an: volles Haus, voller Platz!“

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