"Pinkelpause": Kein Glühwein in Raschalaer Kellergasse

Bis zuletzt wollten die Köllamauna Wege finden, um den Raschalaer Advent abhalten zu können, aber: „Das Risiko ist zu hoch.“

Erstellt am 18. November 2021 | 04:13
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Die größte Krippe des Weinviertels ist von 28. November bis 2. Februar in der Raschalaer Kellergasse zu finden. Erbaut wurde sie von Kellergassenpapst Helmut Leierer nach einer Vorlage aus Tirol.
Foto: D‘Raschalaer Köllamauna

Dass den Raschalaer Köllamaunan die Entscheidung nicht leicht gefallen ist, ist Werner Daim anzuhören, aber nun ist es fix: Der Raschalaer Advent, der am ersten Adventsonntag hätte stattfinden sollen, wurde abgesagt. „Das Risiko ist einfach zu hoch“, sagt der Obmann der Raschalaer Köllamauna in der Vorwoche und blickt auf die steigenden Corona-Zahlen und die verschärften Maßnahmen.

„Wir haben uns so bemüht“, erzählt Daim, dass die Veranstalter bis zuletzt alles gegeben haben, um den Markt doch zu ermöglichen. So waren etwa Feuerwehrmänner aus Sonnberg zur Corona-Kontrolle eingeteilt.

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„Wir haben uns so bemüht“

Doch viele der Besucher und auch Helfer winkten im Vorfeld ab. „Sie trauen sich nicht.“ Einige Helfer und Aussteller sind nicht geimpft und dürfen darum nicht dabei sein.

„Wir Köllamauna sorgen aber trotzdem für Weihnachtsstimmung“, verspricht Daim im NÖN-Gespräch. Und zwar vom ersten Adventsonntag (28. November) bis Maria Lichtmess (2. Februar 2022). Die gesamte Raschalaer Kellergasse wird beleuchtet, die größte Krippe des Weinviertels ist bereits aufgebaut, das symbolische Friedenslicht erstrahlt ebenfalls unter der Linde am „Köllerplatzl“ beim Pinkelstein.

„Wir Köllamauna sorgen aber trotzdem für Weihnachtsstimmung"

Außerdem gibt es in diesem Jahr ein neues Highlight: „Bei der Krippe wird auf Knopfdruck Musik abgespielt“, berichtet Daim. Zwölf Weihnachtslieder, gesungen von den Altenburger Sängerknaben, stehen zur Wahl.