Wohnhausbrand im Bezirk Hollabrunn. Zum wiederholten Mal in diesem Monat mussten Feuerwehren im Bezirk Hollabrunn zu einem Brandeinsatz ausrücken, diesmal traf es die Hollabrunner Katastralgemeinde Breitenwaida. Wie schon zuletzt konnte durch das rasche Eingreifen der FF-Kameraden ein ausgedehnter Wohnhausbrand verhindert werden.

Von Redaktion NÖN.at. Erstellt am 26. Januar 2021 (17:23)

Ein Nachbar bemerkte kurz nach 13 Uhr den Brand und setzte den Notruf ab. Dabei wies er darauf hin, dass eine erhöhte Brandlast durch diversen Unrat besteht und es war noch unklar, ob sich Personen im Gebäude befinden. Deshalb wurde von der Landeswarnzentrale der Feuerwehr die Alarmstufe „B3 – Wohnhausbrand“ ausgelöst.

Der Nachbar versuchte noch, mit mehreren Feuerlöschern die Brandausbreitung zu verhindern.

Die Freiwillige Feuerwehr Breitenwaida traf unter Einsatzleiter Günther Gruber wenige Minuten später ein und führte umgehend einen Löschangriff durch. Der erste Atemschutztrupp konnte sich im Innenbereich rasch orientieren und keine Personen mehr vorfinden. Der Brandherd im Bereich der Küche wurde rasch abgelöscht, gleichzeitig wurde noch ein weiteres Löschrohr im Außenbereich vorgenommen. Zusätzlich führte ein Atemschutztrupp weitere Löschmaßnahmen im Bereich des Dachstuhls durch, hier wäre es sonst nur wenige Minuten später zu einem verheerenden Brand gekommen.

Zwei Hochleistungslüfter wurden in Stellung gebracht und damit war das Gebäude nach wenigen Minuten rauchfrei.

Insgesamt waren 76 FF-Mitglieder aus acht Feuerwehren, zwei Fahrzeuge des Roten Kreuzes und die Polizei im Einsatz. Die Bewohnerin wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.