Alarmanlage verhinderte Großbrand in Retz. Die Freiwillige Feuerwehr Retz wurde Mittwochnacht, gegen 3.20 Uhr, zu einem Wohnhausbrand gerufen. Es wurde Alarmstufe B3 ausgerufen, sodass sich alle Feuerwehren des Unterabschnitts Retz in Marsch setzten. Insgesamt 105 FF-Mitglieder rückten aus.

Von Red. Hollabrunn. Erstellt am 01. April 2021 (13:20)

Der Eigentümer des wegen Sanierung derzeit leerstehenden Wohnhauses wurde von der dort installierten Alarmanlage über einen Stromausfall informiert. Bei der Nachschau bemerkte er starke Rauchentwicklung im Haus und wählte sofort den Notruf 122.

So rückten die Feuerwehren aus Retz, Kleinhöflein, Kleinriedenthal, Obernalb und  Unternalb sowie die FF Watzelsdorf aus. Zwei Atemschutztrupps wurden zur Brandbekämpfung in den Wohnbereich geschickt. Ein Atemschutztrupp konnte unter Zuhilfenahme der Wärmebildkamera den Brandherd rasch lokalisieren. Die noch glosenden Gegenstände wurden ins Freie gebracht und abgelöscht. Begleitend wurde das Wohnhaus mit dem Druckbelüfter rauchfrei gemacht.

"Durch den reibungslosen und strukturierten Ablauf des Einsatzes wurden alle notwendigen Maßnahmen für so ein Großaufgebot eingerichtet", berichtet FF-Sprecher Rainer Löscher. Das Rote Kreuz stand zur Überwachung bereit. Bereits nach einer Dreiviertelstunde konnte "Brand aus" verkündet werden. Die letzten FF-Kräfte, die noch Aufräumarbeiten verrichteten, rückten nach zwei Stunden ab.