Hollabrunn

Erstellt am 07. Dezember 2018, 10:45

von NÖN Redaktion

Bundesehrenzeichen für Hollabrunns Bezirksfeuerwehrchef.

Alfred Riedl und Sebastian Kurz gratulieren Alois Zaussinger.  |  Andy Wenzel/BKA

„Freiwillige leisten in Österreich einen großen Beitrag dazu, dass unser Land lebenswert ist und bleibt. Wir wollen besondere Verdienste um das Gemeinwesen würdigen, die durch ehrenamtliche, unentgeltliche Leistungen erbracht werden“, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz im Rahmen der Verleihung des Bundesehrenzeichens zum internationale Tag des Ehrenamts. Unter den Ausgezeichneten war auch Hollabrunns Bezirksfeuerwehrkommandant Alois Zaussinger – als einer von sieben Niederösterreichern.

Die Freiwilligenarbeit sei ein Grundpfeiler der Gesellschaft, würdigte Kurz die herausragenden Leistungen im Zivil- und Katastropheneinsatz, im Gesundheitswesen oder im Sicherheitsbereich. Als Beispiel erinnerte der Kanzler an die Hochwasserkatastrophe im Jahr 2002.

Andy Wenzel/BKA

Um das Engagement so vieler vor den Vorhang zu holen, hatte der Österreichische Gemeindebund gemeinsam mit seinen Landesorganisationen potenzielle Ehrenzeichenträger vorgeschlagen. „Es waren immer schon die Gemeinden, in denen die Menschen mit Solidarität, Eigenverantwortung und Zivilcourage ihre persönlichen Anliegen und Herausforderungen selbst organisiert haben und im Miteinander die Gemeinden und das Land stark gemacht haben“, erklärte Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl.

Das Bundesehrenzeichen wurde im Jahr 2002 von Altbundeskanzler Wolfgang Schüssel gesetzlich verankert. Seither wurden rund 1.600 Ehrenamtliche für besondere Verdienste um das Gemeinwesen ausgezeichnet. Nun eben auch Landesfeuerwehrrat Alois Zaussinger aus Wullersdorf.