Bezirk Hollabrunn: Arbeitslosigkeit weiter klar unter Vorkrisenniveau

1.236 Menschen waren Ende November beim AMS Hollabrunn arbeitslos vorgemerkt. Das sind um 280 weniger als im Vorjahr (-18,5 %). Gegenüber dem Vergleichsmonat 2019 ist ein Rückgang um 55 Arbeitslose zu verzeichnen.

Erstellt am 02. Dezember 2021 | 08:20
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AMS
Symbolbild
Foto: NOEN, jule

„Die Arbeitslosigkeit liegt im Bezirk Hollabrunn also weiterhin deutlich unter dem Vorkrisenniveau“, erklärt Hollabrunns stellvertretender AMS-Chef Peter Kirchner, dass der Arbeitsmarkt trotz des Lockdowns vorerst stabil geblieben ist. Mit Blick auf den bevorstehenden Winter und die nicht absehbare Pandemieentwicklung rechnet er jedoch mit steigenden Arbeitslosenzahlen.

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"Ein deutlicher Anstieg der Arbeitslosmeldungen war bereits in den vergangenen Wochen zu beobachten. Diese sind primär der einsetzenden Saisonarbeitslosigkeit geschuldet", schildert Kirchner. Es gebe vermehrte Anfragen zur Kurzarbeit, die bis vier Wochen nach dem Beginn des Betretungsverbotes rückwirkend beantragt werden kann.

"Firmen reagieren umsichtig"

„Es scheint so zu sein, dass die direkt vom Lockdown betroffenen Unternehmen sehr umsichtig reagieren und ihr bewährtes Personal mit der Perspektive auf die angekündigte partielle Beendigung des Lockdowns Mitte Dezember halten wollen“, so die Einschätzung des AMS-Experten.

Die Arbeitskräftenachfrage bewegt sich unverändert auf hohem Niveau: Derzeit sind beim AMS Hollabrunn 242 freie Stellen gemeldet - um ein Fünftel mehr als vor einem Jahr.