AMS-Zahlen: „50+“-Jammer mischt sich in Freude. Als "erfreulichen Trend", der sich fortsetzt, bezeichnet AMS-Chef Josef Mukstadt die sinkenden Arbeitslosenzahlen im Juli.

Von Sandra Frank. Erstellt am 05. August 2019 (07:52)
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Die Arbeitslosigkeit im Bezirk Hollabrunn ist im Juli erneut gesunken. 1.491 Menschen waren arbeitslos oder in Schulungen. Das bedeutet einen Rückgang von 3,8 Prozent im Vorjahresvergleich. 

Zur Jahresmitte gab es 21,663 Beschäftigte im Bezirk und damit um 223 mehr Jobs (+1,0 %). Mit 237 vakanten Stellen liegt die Arbeitskräftenachfrage um 16,2 Prozent über dem Vorjahresniveau. „Der erfreuliche Trend mit steigender Beschäftigung und sinkender Arbeitslosigkeit setzt sich damit fort“, ist Hollabrunns AMS-Geschäftsstellenleiter Josef Mukstadt zufrieden. Vor allem Jugendliche und Langzeitarbeitslose profitierten im Juli vom Rückgang der Arbeitslosigkeit, Männer deutlich mehr als Frauen.

Wermutstropfen: In der Altersgruppe 50+ nimmt die Arbeitslosigkeit unaufhaltsam zu. 542 Arbeitslose sind hier um ein Zehntel mehr als noch vor einem Jahr. Die ältere Generation umfasst damit 42,2 Prozent aller Jobsuchenden im Bezirk. Um 8,1 Prozent zugenommen hat die Betroffenheit von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen.