Hollabrunner Florianis leisteten Katastrophenhilfe. Um fünf Uhr morgens starteten 60 Feuerwehrmitglieder aus dem Bezirk Hollabrunn in Richtung Annaberg.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 13. Januar 2019 (20:13)

Im Schneeeinsatz waren auch 60 Feuerwehrmitglieder aus dem Bezirk Hollabrunn. Am Samstagnachmittag wurde vom Landesführungsstab ein Zug der Hollabrunner Katastrophenhilfsdienstbereitschaft angefordert. Bezirksfeuerwehrchef Alois Zaussinger und Bereitschaftskommandant Wolfgang Brunthaler nahmen die Einteilung der Kräfte vor.

Frühmorgens am Sonntag startete die Truppe in Richtung Annaberg. Reinhard Scheichenberger, stellvertretender Bezirksfeuerwehrkommandant, und Wolfgang Brunthaler stimmten die ersten Aufträge ab. Dächer mehrerer Privathäuser, eines Geschäftes, eines Gasthofes und des alten Gemeindeamts waren von der Schneelast zu befreien. In Bereichen, wo der Einsatz von schwerem Gerät nicht möglich war, erfolgte der Aufstieg über Leitern.

Im Bereich des Bahnhofs Reith musste die Oberleitung geerdet werden, ehe auch dort der Schnee von den Dächern geschafft werden konnte. Ein Trupp baute eine Schneeabwurfstation, um weiteren Platz zu schaffen. Aus dem Versorgungsfahrzeug erhielten die Hollabrunner Mitglieder und ein weiterer KHD-Zug warme Getränke und Essen. Der Führungsstab unter Matthias Seidl und Rudolf Holzer hatte die Befehlsstation im Sitzungssaal der Gemeinde Annaberg errichtet.

Abends traten die Kräfte wieder die Heimreise an, bedankt von Lilienfelds Abschnittskommandant Walter Weninger, Viertelskommandant Anton Weiss und Vizebürgermeister Johannes Kessel.