Nordkorea-Bombe erschütterte HTL Hollabrunn.

Erstellt am 04. September 2017 (10:41)
HTL Hollabrunn
Explosion der Wasserstoffbombe in Nordkorea, gemessen in der HTL Hollabrunn. Foto: HTL Hollabrunn

Nach den jüngsten nordkoreanischen Atomtests tritt heute der UN-Sicherheitsrat zu einer Sondersitzung zusammen. Was das mit Hollabrunn zu tun hat? „Die Zündung der Wasserstoffbombe in Nordkorea war im Keller der HTL Hollabrunn eindeutig messbar“, berichtet IT-Abteilungsleiter Robert Kugler.

Die Bombe löste Erdstöße der Stärke 6,3 aus, die in Hollabrunn um 5.41 Uhr vom hochempfindlichen Seismographen aufgezeichnet wurden. Dieser Seismograph war im Rahmen einer Diplomarbeit in der Abteilung „Elektronik und Technische Informatik“ entstanden und ist tief im Fundament des HTL-Kellers verankert.

„Dank modernster Elektronik ist der von den Diplomanden selbst entwickelte Seismograph so empfindlich, dass sogar weit entfernte Erderschütterungen exakt registriert werden können“, so Kugler.