Nach Gasexplosion: Spendenkonto hat jetzt ausgedient. Familie Artner Spitzer ist gerührt, dass von so vielen Menschen geholfen wurde.

Erstellt am 21. März 2018 (04:26)
Gretel
Vizebürgermeister Alfred Babinsky (l.) und Aspersdorfs Ortsvorsteher Karl Riedmayer (r.) sind stolz, dass die Bevölkerung so viel Unterstützung leistete, als Familie Artner Spitzer diese nach der verheerenden Explosion dringend brauchte.

Sechs Monate ist es her, dass das Haus der Aspersdorfer Familie Artner Spitzer – aufgrund einer undichten Gasleitung außerhalb des Hauses – regelrecht in die Luft flog.

Hausbesitzerin Silvia Artner Spitzer war zum Zeitpunkt der Explosion zu Hause, war bereits aus dem Haus draußen, lief dann aber noch einmal hinein, um Kater Pauli zu retten. Dabei zog sie sich schwere Verbrennungen im Gesicht und an den Händen zu.

Ortsvorsteher Karl Riedmayer und Vizebürgermeister Alfred Babinsky richteten ein Spendenkonto ein. Viele Bürger nutzten diese Möglichkeit, um der Familie unter die Arme zu greifen. Mit 12. März wurde das Konto geschlossen, Einzahlungen sind nun nicht mehr möglich.

Der Familie ist es ein großes Anliegen, sich zu bedanken: „Unser Dank geht an alle, die uns durch Geld- oder Sachspenden unterstützt haben. Wir sind auch sehr dankbar für die rasche Hilfe der Gemeinde und für den einzigartigen Rückhalt der Bevölkerung!“

„Man unterschätzt, wie schnell das Schicksal zuschlagen kann und man von heute auf morgen auf die Hilfe anderer angewiesen ist“, mahnt Babinsky. „Es macht uns stolz, dass die Bevölkerung so viel Unterstützung geleistet hat“, freut sich Riedmayer.