Stadterneuerung: „Wo will Retz hin?“. In den nächsten vier Jahren soll wieder viel Neues in der Stadt entstehen. Die Weichen dafür werden jetzt gestellt, jeder Bürger kann seine Vorstellungen einbringen.

Von Sandra Donnerbauer. Erstellt am 09. Februar 2019 (07:06)
Veronika Wipp nimmt Ideen noch bis Ende Februar entgegen. Dann wird sie die Gemeinde bei der Umsetzung unterstützen.
Sandra Donnerbauer

Wer schon länger eine Idee hat, was Retz dringend fehlt, hat jetzt die Chance, dass diese umgesetzt wird. Denn mit Anfang des Jahres startete die Stadt bereits in die vierte Phase der Stadterneuerung. „Wir sind Pioniere“, freut sich Vizebürgermeister Alfred Kliegl über das wiederholte Engagement seiner Mitbürger.

Gesucht werden erneut Projekte, die der breiten Bevölkerung dienen und durch aktive Bürgerbeteiligung entstehen. „Gemeinsam wollen wir überlegen, wo Retz in den nächsten vier bis fünf Jahren hin will“, führt Veronika Wipp aus, die den Prozess als Regionalberaterin in dieser Zeit begleiten wird.

Diskutierten mit der Bevölkerung über die Zukunft von Retz: Martin Pichelhofer, Alfred Kliegl, Margit Fiby, Susanne Heinisch, Veronika Wipp, Stefan Lang, Karl Breitenfelder, Elisabeth Germann und Helmut Bergmann.
Sandra Donnerbauer

Bei der Auftaktveranstaltung konnten dabei schon die unterschiedlichsten Ideen rund um die Themenschwerpunkte „Mobilität und Verkehr“, „Kultur, Freizeit, Bildung“ und „Öffentlicher Raum“ gesammelt werden. Ein Radweg zwischen Retz und Obernalb, Räume für Sport oder die Einführung einer Jungbürgerfeier waren hier etwa erste Vorschläge aus der Bevölkerung. Weitere Ideen können in den nächsten Wochen noch bei Wipp deponiert werden.

Am 1. März findet um 18 Uhr das nächste Treffen im Stadtamt statt. Die gesammelten Vorschläge werden zu Themenbereichen zusammengefasst und präsentiert. „Dann werden wir einen Beirat aus interessierten Bürgern, Vertretern der Politik und Verwaltung sowie Experten gründen, in dem über die Projektideen diskutiert wird“, erklärt die Regionalberaterin den weiteren Ablauf.

Im Beirat wird überlegt, wie sich die Pläne umsetzen und auch finanzieren lassen. Was davon realisiert wird, darüber muss jedoch der Gemeinderat abstimmen. Denn die gesamten Kosten wird zunächst die Gemeinde tragen. Etwa 20 bis 30 Prozent der Investitionen werden später aus verschiedenen Fördertöpfen zurückfließen.

Ideen werden noch bis Ende Februar telefonisch unter 0676-88591258 oder per E-Mail entgegengenommen:

veronika.wipp@noeregional.at.