Hardegg

Erstellt am 01. Januar 2017, 05:45

von NÖN Redaktion

Nationalpark: „Ein Vorbild für andere“. Nationalpark erhält Gütesiegel für Bildungsarbeit. Minister: „Umweltzeichen motiviert, umweltbewusst zu agieren.“

Verleihung (v.l.): Andrä Rupprechter, Claudia Waitzbauer und Ludwig Schleritzko.  |  NOEN, BMLFUW, Fuchs

Umweltminister Andrä Rupprechter zeichnete am 20. Dezember den Nationalpark Thayatal mit dem Umweltzeichen für Bildungseinrichtungen aus. Die feierliche Zeremonie fand im Umweltministerium statt.

Neben dem Schutz der Natur ist auch die Bildungstätigkeit eine wichtige Aufgabe eines Nationalparks. Besucher können in Führungen und Workshops die einzigartige, nahezu unberührte Landschaft des Schutzgebietes erleben. Dabei sollen die Faszination und das Interesse an der Natur geweckt werden.

Nach Analyse viele Verbesserungsmaßnahmen durchgeführt

Das Österreichische Umweltzeichen ist ein Garant für umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen und wird seit 2007 auch an Bildungseinrichtungen vergeben. Das Symbol verweist auf die Qualität und Nachhaltigkeit der Bildungsmaßnahmen und darauf, dass Ökostandards innerhalb des Betriebs eingehalten werden. Nationalpark-Direktor Ludwig Schleritzko: „Die Entscheidung, das Österreichische Umweltzeichen umzusetzen, war naheliegend, zumal der Nationalpark auch eine Vorbildrolle in der Region einnimmt.“

Die Nationalpark-Verwaltung hat Energie- und Wasserverbrauch, Abfallvermeidung und -trennung, Beschaffung von Verbrauchs- und Büromaterialien, Reinigung, Mobilität genau analysiert und Verbesserungsmaßnahmen durchgeführt.

Rupprechter freut sich, dass der Nationalpark die Herausforderungen gemeistert hat: „Mit dem Umweltzeichen wurde ein Standard geschaffen, der Betriebe und Einrichtungen langfristig motiviert, umweltbewusst und nachhaltig zu agieren.“

„In Zukunft sehen wir es auch verstärkt als unsere Aufgabe, über die Vermittlung von reinem Wissen hinaus, Kindern als auch Erwachsenen das Rüstzeug mitzugeben, sich an einer nachhaltigen Entwicklung unserer Gesellschaft zu beteiligen“, erklärt Claudia Waitzbauer, Nationalparkmitarbeiterin im Bereich Umweltbildung. „Wir sind stolz auf das Umweltzeichen und sehen es als langfristige Verantwortung unserer Tätigkeit!“