Spange Wullersdorf bringt Verkehrsentlastung für den Ort

Erstellt am 15. September 2022 | 18:11
Lesezeit: 2 Min
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Freuen sich schon auf die Spange, die Ende Oktober fertig sein soll: Bürgermeister Richard Hogl und Landesrat Ludwig Schleritzko.
Foto: NLK
Die Spange Wullersdorf verbindet die Bahnstraße (L 1068) mit der Landesstraße L 35 Richtung S3-Anschlussstelle Wullersdorf und dient der Aufschließung des neuen Betriebsgebietes. Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko machte sich vor Ort ein Bild von den Bauarbeiten.
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Landesrat Ludwig Schleritzko besucht Bauarbeiten zur Landesstraßenspange L 1079 in Wullersdorf

Durch die Landesstraßenspange L 1079 Künftig werden künftig das Betriebsgebiet und der Bahnhof Hetzmannsdorf über die S 3 erreichbar sein, ohne dass das Ortsgebiet von Wullersdorf befahren werden muss. Für die Bevölkerung soll das eine wesentliche Verkehrsentlastung - gerade durch Schwerfahrzeuge - bedeuten.

Die notwendige Fläche wurde von der Marktgemeinde Wullersdorf im Zuge eines Zusammenlegungsverfahrens der Agrarbezirksbehörde bewerkstelligt. Um den Wasserhaushalt durch die neue Versiegelung möglichst nicht zu beeinflussen, wird das Niederschlagswasser über die angrenzenden Böschungen bzw. im Einschnittbereich über ein Sickerbecken in der unmittelbaren Umgebung gehalten.

Wiese, Sträucher, Bäume ... 

Die Böschungen werden mit einer standortgerechten Wiesen-Saatgutmischung besämt. Im Nahbereich des Versickerungsbeckens werden Sträucher und Bäume gepflanzt.

Die Arbeiten für die 775 Meter lange Spange Wullersdorf sollen Ende Oktober abgeschlossen sein. In der jüngsten Sitzung der NÖ Landesregierung wurde die Vergabe der Asphaltierungsarbeiten beschlossen. Die Kosten werden zur Gänze vom Land NÖ getragen.

Zahlen, Fakten, Daten:

Länge der Spange: ca. 775 m

Fahrbahnbreite: 6,0 m

Abtrag: ca. 7.000 m³

Schüttungen: ca. 3.500 m³

Verkehrsbelastung: ca. 830 Kfz/Tag

Projektkosten: rund 700.000 Euro

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