Am ganz großen Sprung. Sie sind am „Nova Rock“ aufgetreten, als Vorband zu „Papa Roach“ und schossen mit ihrem Track „Gained Noise“ in den Deutschen Alternative Charts auf Platz drei.

Erstellt am 29. Juli 2014 (09:55)
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NOEN, The Gogets

Die Story von „The Gogets“ liest sich ein wenig wie der klassische amerikanische Traum. Aus einer Schülerband, die zum Spaß Musik macht und nur im Netz ihre Songs veröffentlicht, wird eine international gefragte Band mit Plattenvertrag und den dazugehörigen Hits.

2003 wurde Formation als Schülerband gegründet

Trotzdem sind die Vier, die zum Teil aus dem Bezirk stammen, keineswegs abgehoben. So bestanden sie darauf ihre erste „richtige“ CD quasi daheim im Hollabrunner Alten Schlachthof Ende Mai zu präsentieren.

Im Jahr 2003 gründeten Christopher Czink und Dominik Wlazny, beide Kinder osteuropäischer Einwandererfamilien, in Wien die Schülerband „The Gogets“. In den folgenden Jahren durch Gregor Schmidt und Christoph Wiesinger komplettiert, fanden die ersten Auftritte statt.

Im Verlauf der Dekade entstand durch insgesamt vier Demo CDs und die Aktivitäten der einzelnen Musiker im Underground sowie auf Webplattformen, wie Myspace oder Facebook, zunehmend internationales Interesse an der Band.

Tourneen durch entlegene Länder „erspielt“

Daraus resultierten Tourneen durch entlegene Länder, wie Malaysia, Singapur, aber auch das europäische Ausland. Es folgten Interviews in auflagenstarken Magazinen, wie beispielsweise dem legendären „Rolling Stone Magazine“, Tourneen mit „Flogging Molly“, Festivalauftritte unter anderem auf der größten Festivalbühne Europas, dem Nova Rock oder Frequency Festival.

EMI Japan wollte nach der Veröffentlichung eines Songs auf einem Sampler enger mit der Band arbeiten, was diese aber ablehnte. TV3, einer der größten Fernsehsender Süd-Ostasiens, strahlte über die „Gogets“ einen längeren Bericht aus.

Titeltrack schon in Woche eins auf Rang sechs

Durch ein gemeinsames Konzert mit „Montreal“ lernte die Band Flo V. Schwarz, den Inhaber von Hamburg Records, kennen. Beide verstanden sich auf Anhieb gut und produzierten das Debütalbum „Gained Noise“.

Aufbauend auf die vergangenen Jahre und den guten Namen, den sich die Band gemacht hatte, schoss der Titeltrack bereits in der ersten Woche als höchster Neueinsteiger der Deutschen Alternative Charts von 0 auf Platz sechs, um in der Folgewoche Platz drei zu erobern.

Für den Videoclip zur zweiten Single „Better Safe Than Sorry“, flog die Band nach Ungarn, um im Kronsaal und der Bibliothek von Schloss Keszthely die Innenszenen zu drehen.