Big-Band-Sound in Hollabrunn machte Laune. Im Stadtsaal hatten Publikum und Musiker viel Spaß. Musikschulformation und Brunos Big Band spielten für guten Zweck.

Von Christian Pfeiffer. Erstellt am 28. November 2019 (05:04)
Während Martin Haslinger Lukas Marek über die Band befragte, ordnete Band-Gründer Bruno Marek (ganz vorne) seine Noten.
Pfeiffer

Die Kiwanis-Organisation rief zu ihrem jährlichen Big-Band-Benefizkonzert; und wie beliebt diese Veranstaltung ist, zeigte am vergangenen Sonntag ein bis auf den letzten Platz gefüllter Stadtsaal.

„Big Band Classics“ hieß das Programm, zu dem Präsident Michael Heinzl die unzählige lokale Prominenz begrüßte. Ein schönes Zeichen der Solidarität der Charity-Organisationen zeigte außerdem die Anwesenheit aller Präsidenten: Manfred Breindl (Lions), Ben Codet (Rotarier) und Petra Theuretsbacher (Kiwanis-Frauen).

Als gute Gastgeberin überließ die Big Band der Musikschule Hollabrunn die Bühne im ersten Teil „Brunos Big Band“ aus Maissau, die sich mit Pharrell Williams‘ „Happy“ dem Publikum mit viel Schmiss vorstellte. Lukas Marek leitet die Band vom Schlagzeug aus. Gegründet wurde sie übrigens von seinem Vater Bruno, dem Namensgeber der Maissauer.

Gemäß dem Motto kündigte Moderator und Musikschuldirektor Martin Haslinger jede Menge Klassiker an. Marek erwies einem der Größten mit „A Journey to Count Basie“ mit einer eigenen Komposition seine Reverenz. Den klassischen Sound fing Mareks Stück treffend ein.

Die MS-Big-Band unter der Leitung von Patrick Rapp stand natürlich nicht nach, die versprochenen Klassiker zu liefern: „Saint Louis Blues March“, „What a Difference a Day Made“ oder Joe Zawinuls unsterbliches „Mercy, Mercy, Mercy“. Die gesanglichen Highlights, die Anna László und ihre Schülerinnen und nicht zuletzt Ben Codet beitrugen, rundeten das gesellschaftlich-musikalische Event ab.