Oberdürnbach feierte Gottfried von Einem

Erstellt am 23. Juni 2022 | 04:45
Lesezeit: 2 Min
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Vor dem Oberdürnbacher Gottfried-von-Einem-Museum (v.l.): Richard Hogl, Kulturstadträtin Michaela Zellhofer, Josef Klepp, Robert Lehrbaumer, Elisabeth Großegger und Gottfried Lang.
Foto: Günter Rapp
Oberdürnbach gedachte einmal mehr des vor 26 Jahren verstorbenen Komponisten Gottfried von Einem.
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Zu Ehren des 1996 in Oberdürnbach verstorbenen Komponisten wurde heuer wieder gefeiert. Maissaus Bürgermeister Josef Klepp dankte den Organisatoren Robert Lehrbaumer und Elisabeth Großegger für die Erstellung des Programms und überbrachte Grüße von Lotte Ingrisch, der Witwe von Gottfried von Einem. Die Anreise aus Wien wäre ihr zu beschwerlich gewesen.

Alle Jahre wieder lädt die „Internationale Gottfried von Einem und Lotte Ingrisch Gesellschaft“ in Kooperation mit dem Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte sowie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und der Gesellschaft der Freunde des ÖAW Wien zum Gottfried-von-Einem Fest in die Filialkirche zur Heiligen Katharina. Von einer „Sternstunde“ sprach Gottfried Lang, Obmann der Einem-Gesellschaft, im Zusammenhang mit der Veranstaltung „Melos und Logos“, die Versöhnung von Gefühl und Geist, von Kunst und Wissenschaft.

Der Geist des großen Komponisten schwebe noch immer über der Gedenkstätte und der kleinen Filialkirche. Bedauernd stellte Lang fest, dass Konzerte nach wie vor unter der schwierigen Corona-Situation leiden.

Landtagsabgeordnetem Richard Hogl lobte die kulturelle Initiative und unterstrich die Unterstützung des Landes. Der Abschluss des Konzertes mit Werken Gottfried von Einems fand in gemütlicher Atmosphäre in der Oberdürnbacher Kellergasse statt.

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