Ziersdorfer Klassen fürs Klima. Fünf Schulklassen aus dem Schmidatal beteiligten sich an dem Klimaprojekt „Ernährung und Energie“.

Von Sylvia Stark. Erstellt am 16. Juni 2017 (04:46)
NOEN, Stark
Die Direktorinnen Regina Pfeifer (l.), Helga Leidenfrost (3.v.l.) und Michaela Zellhofer arbeiten im Klimaschulen-Projekt zusammen, sehr zur Freude von Klimamanagerin Silvia Köllner (3.v.r.) und der Gemeindevertreter.

Bewusstseinsbildung für den Klimaschutz beginnt schon in frühen Jahren. Daher nahmen die vierten Klassen der Volksschule Ziersdorf, die dritten und vierten Klassen der Volksschule Maissau und die vierten Klassen der Neuen Medienmittelschule Ziersdorf an dem Klimaprojekt „Ernährung und Energie“ teil. Silvia Köllner begleitete als Klimamanagerin für die Region Schmidatal die Schüler ein ganzes Jahr lang bei ihren Arbeiten.

So besuchten die Kinder das Kraftwerk Theiß und das Technische Museum in Wien. Im zweiten Halbjahr beschäftigten sie sich mit der Ernährung und lernten, warum es so wichtig ist, regionale Produkte zu kaufen und Obst mit langen Transportwegen zu meiden.

Energieboogie und eine Mülltonnen-Show

Am vergangenen Freitagnachmittag wurden die Ergebnisse mit einer Abschlussfeier und einer Ausstellung in der Volksschule Ziersdorf präsentiert. Das Fest wurde mit einem „Energieboogie“ der Volksschule Ziersdorf eröffnet. Moderatorin Michaela Zellhofer betonte: „Die Schulen in der Klima- und Energiemodellregion Schmidatal haben sich mit klimarelevanten Themen beschäftigt, um eine Bewusstseinsänderung herbeizuführen.“

Die Volksschule Maissau setzte sich auf witzige Weise in einer „Mülltonnen-Showeinlage“ mit dem Aspekt der Mülltrennung auseinander. Daraufhin konfrontierte Michaela Zellhofer das begeisterte Publikum mit der Frage: „Wussten Sie, dass aus Plastikmüll Gartenmöbel hergestellt werden?“

Zauberlehrling für den Klimaschutz

Das Finale des informativen Nachmittages bestritten die Mittelschüler der NMS Ziersdorf mit der Abwandlung des „Zauberlehrlings“ von Goethe in ein hochaktuelles Gedicht über den Klimaschutz.

Für das kulinarische Wohl sorgten die HLW Hollabrunn mit einem reichhaltigen Buffet und der Caritas-Hofladen mit einer Verkostung von selbst gemachten Säften.