Advent 2021: Nikolaus per Video, Blog vom Kasperl

Nikolaus, Kasperl und Co. sind bereit für ihre Auftritte, wenn es die Corona-Situation im Bezirk Hollabrunn wieder erlaubt.

Erstellt am 01. Dezember 2021 | 05:27
Lesezeit: 2 Min

Der Retzer Hauptplatz wäre bereit, Besucher zu empfangen: Ein großer Adventkranz ist vor dem Weinbrunnen festlich geschmückt. Ein Weihnachtsbaum steht herausgeputzt vor dem historischen Rathaus. „Leider kann es derzeit keine Stände geben, bei denen man Punsch oder Tee mit Freunden trinken und dabei plaudern kann“, bedauert Bürgermeister Helmut Koch.

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Die Bezirkshauptstadt erstrahlt ebenso in neuem weihnachtlichen Glanz, wie Bürgermeister Alfred Babinsky auch in einem Facebook-Video anpreist. Hier hoffen außerdem die Mitglieder des Altpfadfinderclubs, dass der Lockdown wie versprochen endet und sie Weihnachtsstimmung verbreiten können: So ist zum 58. Mal die Adventwanderung nach Klein Maria Dreieichen samt Lagerfeuer geplant. Treffpunkt ist am 19. Dezember, 14 Uhr, am Parkplatz vorm Studentenheim. Es werden ebenso die geltenden Corona-Vorschriften berücksichtigt wie einen Tag zuvor bei der Versprechensfeier am Pfadfinderplatz (Hubertusweg 10, 16 Uhr). Am 24. Dezember verteilen die Pfadis das Friedenslicht am Hollabrunner Hauptplatz und halten Glühwein bereit. Etwaige Absagen werden zeitgerecht verlautbart.

Nikolaus schickt heuer Videobotschaften

Der Pfadfinder-Nikolaus muss auch heuer auf den traditionellen Umzug in der Innenstadt samt Schlüsselübergabe durch den Bürgermeister verzichten. Damit er seine Botschaft trotzdem persönlich an Jung und Alt richten kann, wird auf die Lösung aus dem Vorjahr zurückgegriffen: Interessierte können über die Pfadi-Nikolo-Hotline 0680-5569335 eine personalisierte Videobotschaft anfordern, die dann pünktlich zum Nikolausabend per Mail oder WhatsApp zugestellt wird.

Seit acht Jahren erheitern der Kasperl und seine Freunde die kleinen und größeren Gäste beim Adventprogramm in Hollabrunn. „Die Gespensterjagd“ am 19. Dezember (17 Uhr im Historischen Festsaal) und „Verhexte Weihnachten“ am 24. Dezember (10 und 11.30 Uhr im Stadtsaal) sollen die Wartezeit aufs Christkind verkürzen – wenn es die Corona-Situation erlaubt. Der Eintritt ist frei.

Wenn sich der Kistendeckel öffnet, erwachen Kasperl und seine Freunde zum Leben. Begeistert tauchen die kleinen Zuschauer in die märchenhafte Puppenwelt ein, in der stets das Gute siegt.

Erfinder der Kasperlkiste ist der 22-jährige Raphael Kovarik aus Hollabrunn. Er startete seine Leidenschaft im zarten Alter von 13 Jahren als jüngster Puppenspieler und Puppenbauer Österreichs. Seither tourt er mit seinen selbst verfassten Kasperlgeschichten durchs Land. Im Advent sind auch Termine in Gerasdorf und Wiener Neustadt geplant. Sollte Corona tatsächlich einen Strich durch die Rechnung machen, gibt es Basteltipps und Rezeptideen für Kinder am Kasperlblog unter www.kasperlkiste.at .

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