Mehr Zeit, die Natur zu genießen

So hat Corona auch eine gute Seite für Hollabrunner: Weniger Termine bedeuten mehr Zeit für die Bewegung an der frischen Luft.

Erstellt am 12. Januar 2022 | 05:40
Lesezeit: 2 Min

Weihnachtskekse & Co. sind verlockend, doch zu viel „Winterspeck“ will man auch nicht unbedingt ansetzen. Die NÖN hörte sich bei bekannten Gesichtern im Bezirk um, wie sie sich fit halten.

„Zur Aufrechterhaltung meiner Fitness nutze ich häufig das Mountainbike. Im Winter muss der Hometrainer diesen Part übernehmen“, verrät Hollabrunns Sportstadtrat und Vizebürgermeister Kornelius Schneider. Außerdem genieße er Spaziergänge mit seiner Frau durch die Stadt, im Kirchenwald „oder durch unsere charmanten Kellergassen“.

Ähnlich ergeht es Bezirksjägermeister Wolfgang Strobl: Statt des Outdoor-Radelns hält der Hometrainer her. Mit seinem Deutsch Drahthaar und seinem Deutschen Jagdterrier ist er außerdem so oft draußen im Revier wie noch nie. Der Grund dafür? „Es gibt viel weniger Besprechungen, Veranstaltungen und Anwesenheitspflichten“, genießt Strobl diesen Zustand. „Natürlich nur auf öffentlichen Wegen“, betont der Pulkautaler.

„Wir sind gerade in Tirol“, meldet sich Arno Klien, Obmann der Freunde des Hollabrunner Waldes, als ihn die NÖN am Telefon erwischt. Dort widmet sich der topfitte 81-Jährige vor allem dem Langlaufen und dem Wandern. „Solange es trocken war, war ich bei uns viel mit dem Rad unterwegs, bis in den Dezember.“ Doch der Hollabrunner weiß: „Eine gesunde Ernährung ist die Basis für alles.“

Der Hollabrunner SPÖ-Stadtrat Friedrich Dechant nutzt gerne die Sporteinrichtungen in der Region. Kälte ist er gewöhnt, immerhin trainiert er eine Eishockey-Mannschaft. Dazu nutzt er die Eislaufplätze von Sitzendorf und Gars am Kamp.

Spaziergänge an der frischen Luft und Schwimmen stehen am Bewegungsprogramm von Hollabrunns neuem Bezirkshauptmann Karl-Josef Weiss. Mit seinen Söhnen geht er gerne in die Natur hinaus und für ihn als Weidlinger bietet sich das Happyland in Klosterneuburg als Ort für Freizeitaktivität an.

Pferde halten den Schulleiter auf Trab

Absolut wetterfest ist Hollabrunns Mittelschuldirektor Bernhard Aschinger. Vier Pferde und ein gepachteter Reitstall lassen kaum Bewegungspausen zu: „Wenn es sich beruflich ausgeht, sind wir täglich zwei bis drei Stunden draußen“, sagt Aschinger, der mit seinem Pferd am liebsten im Gelände unterwegs ist. Und: „Der Hund gehört natürlich auch raus.“

Der Radverleih liegt in Retz buchstäblich auf Eis. „Wir empfehlen es nicht, da es derzeit doch auch zu Glatteisbildung kommen kann“, sagt Tourismusstadtrat Daniel Wöhrer. Umso mehr lasse sich die Winterlandschaft auf den Spazier- und Wanderwegen der Region entspannt genießen. Zum Eislaufen sei das Wetter derzeit natürlich auch hervorragend.

„Im Winter halte ich mich am allerliebsten mit unseren Stunden beim UTT fit“, sagt Alexandra Auer-Ernst, die als UTT-Obfrau selbst zwei Gruppen in Hollabrunn unterrichtet. Hier kommen drei positive Dinge zusammen: die Fitness, die Freude an der Begegnung mit den Tänzerinnen und die Zusammenarbeit mit ihrer langjährigen Vortänzerpartnerin Birgit. „Daher bin ich sehr froh, dass wir unsere Stunden unter der Einhaltung der 2G-Regel halten dürfen.“

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