SPÖ-Freude: Überfüllte Züge sind ab 2026 hoffentlich passé

Erstellt am 12. Mai 2022 | 04:47
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Zug Bahn Bahnhof Symbolbild
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Foto: Serjio74/Shutterstock.com
Auf Nachfrage der Hollabrunner Bezirks-SPÖ versicherten die ÖBB: Zu Spitzenzeiten kommen doppelstöckige Cityjets zum Einsatz.
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Die ÖBB haben in einer Aussendung angekündigt, dass ab 2026 neue Doppelstockzüge in der Ostregion zum Einsatz kommen sollen. Bei den beiden Bezirksvorsitzenden der SPÖ, Richard Pregler und Stefan Hinterberger, taten sich einige Fragen auf.

Etwa, ob die Bahnsteige auf der Nordwestbahnstrecke für die sechsteiligen Garnituren lang genug sind. Derzeit sind nämlich fünfteilige im Einsatz. Die Sozialdemokraten stellten einen Fragenkatalog zusammen und schickten diesen an die ÖBB und das Verkehrsministerium. „Nach nur ein paar Tagen ist schon die erfreuliche Rückmeldung der ÖBB eingelangt“, sagt Hinterberger.

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Bezirksvorsitzender Richard Pregler ist froh über Ankündigung der ÖBB.
Foto: zVg

Ab 2026/27 werden zu den Spitzenzeiten in den Morgen- und Abendstunden „Cityjet Doppelstock neu“-Züge auf der Nordwestbahnstrecke unterwegs sein. Konkret sind das jeweils zwei vierteilige Züge als Doppelstockgarnitur. „Also acht statt den derzeitigen fünf einstöckigen Waggons“, vergleicht Pregler und ist froh, dass dadurch die überfüllten Züge endlich entlastet werden.

Damit die neuen Waggons an den Bahnsteigen halten können, müssen diese verlängert werden. „Die Verlängerungen wurden bereits im letzten Rahmenplan der ÖBB fixiert“, erinnert Hinterberger, dass eine Länge von 220 Metern notwendig ist. „Zusätzlich soll am Bahnhof in Stockerau ein Gleis zum Wenden für den Nahverkehr errichtet werden“, informiert der Göllersdorfer. In seinem Heimatort müssen Pendler oft länger Halt machen, da ein Gegenzug abgewartet werden muss. Durch die Wende in Stockerau sollte es möglich sein, Verspätungen zu reduzieren, meint Hinterberger.

Die SPÖ im Bezirk freue sich über die Neuigkeiten und teilt Lob aus: „Die ÖBB haben sich nicht nur dank ihrer schnellen und informativen Auskunft als verlässlicher Partner erwiesen.“

An der Franz-Josefs-Bahn seien die ÖBB um Verbesserungen bemüht. „Das Fahrzeugkonzept wird im Rahmen der Ausbauplanungen mit den Bestellern von Verkehrsdienstleistungen laufend evaluiert und abgestimmt“, weiß Richard Pregler.

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