„Tour de Pröll“ durchs Schmidatal. Die Hollabrunner ÖVP schenkte dem Altlandeshauptmann zu seinem 70er eine gemeinsame Radtour. Weil diese im Vorjahr so gut ankam, wurde sie vergangenen Freitag wiederholt.

Von Franz Enzmann. Erstellt am 08. Oktober 2018 (09:16)

Die ersten Pedalritter fanden sich bereits in Hollabrunn zusammen und radelten Richtung Gettsdorf, wo Erwin Pröll zu den Radfahrern stieß. „Es ist heute meine erste Ausfahrt mit dem Rad nach meinem Unfall“, erzählte der frühere Landesvater. 

Die 50-köpfige Gruppe fuhr weiter nach Ravelsbach, wo ihnen von Organisator Hans Gschwindl eine kurze Verschnaufpause genehmigt wurde, ehe es zur „Bergwertung“ der „Tour de Pröll“, wie die Radtour liebevoll unter den Teilnehmern genannt wird, kam. Denn Ziel war der Amethystheurige in Maissau. 

Dort wurden die Pedalritter von Landtagsabgeordnetem Richard Hogl und Nationalrätin Eva-Maria Himmelbauer empfangen. Nach einer Stärkung folgte ein gemütlicher Heurigentalk. Das Moderatorenduo, bestehend aus Hans Gschwindl und Stefan Schröter, sprachen mit Erwin Pröll über seinen neuen Alltag: „Früher lebte ich nach dem Diktat des Terminkalenders. Jetzt ist es umgekehrt“, schmunzelte der frühere Berufspolitiker.

Geradelt wurde übrigens nicht nur aus Spaß, hinter der Veranstaltung steht auch ein guter Zweck: Das Startgeld der Teilnehmer und die Spenden all jener, die sich nicht aufs Fahrrad schwingen wollten, werden an Sissi Prölls Verein „Hilfe im eigenen Land“ gespendet.