Verkehrszeichen beschädigt: Wer wirft hier mit Eiern?. Straßendienst im Bezirk Hollabrunn entdeckt seit Dezember verunstaltete Schilder und hofft auf Hinweise.

Von Christoph Reiterer. Erstellt am 20. Januar 2021 (05:12)
Wer stoppt die Übeltäter? Da muss jemandem besonders langweilig sein. Verkehrsschilder  in der Region werden beschmutzt. Die Kosten trägt die Allgemeinheit.
Straßenmeisterei

Seit Dezember 2020 stellen Mitarbeiter der Straßenmeistereien in Ravelsbach, Hollabrunn und Eggenburg im Zuge ihrer Bereisungstätigkeit fest, dass zahlreiche Verkehrszeichen massive Verunreinigungen aufweisen. Franz Auer, Leiter der Straßenmeisterei Ravelsbach, hofft nun auf Hilfe zur Ausforschung der verantwortlichen Vandalen.

„Bei genauerer Betrachtung musste leider festgestellt werden, dass die Verunreinigungen durch Wurfgeschoße, vermutlich aus fahrenden Fahrzeugen geworfene Hühnereier, erfolgten“, berichtet Auer. Den Mitarbeitern bleibt dann die Arbeit, die Verkehrszeichen zu reinigen. Doch das funktioniert nicht bei allen. Manche mussten wegen Folienbeschädigungen ausgetauscht werden, um die vorgeschriebenen Leuchtwerte zu gewährleisten.

„Der Zeitaufwand für die Reinigung der Verkehrszeichen hat zwischenzeitlich bereits viele Arbeitsstunden erfordert“, seufzt Auer. Durch den erforderlichen Austausch entstand dem Straßendienst nur in Ravelsbach bereits ein Schaden in der Höhe von mehr als 3.000 Euro. „Der oder die unbekannten Vandalen verursachten durch ihre unbedachten Handlungen auch auf gemeindeeigenen Verkehrszeichen bereits Schäden an Verkehrssicherungseinrichtungen in massiver Höhe“, schildert der Straßenmeisterei-Chef.

Die Beschädigungen wurden bei der örtlichen Polizeiinspektion angezeigt. Die Ermittler hoffen, dass eventuell mithilfe von NÖN-Lesern der oder die Verursacher der Sachbeschädigung ausfindig gemacht werden können. Denn das Steuergeld will ja ordentlich und nicht zweckentfremdet eingesetzt werden, wie Auer betont.

Es wird gebeten, Wahrnehmungen zur Ausforschung der mutmaßlichen Vandalen an die örtliche Straßenmeisterei oder die nächste Polizeidienststelle zu melden.