Schwarze Zahlen für die Raika Retz-Pulkautal. Obmann Manfred Marihart sieht die Bank als erfolgreichen „Nahversorger für Finanzen“ in schwierigen Zeiten.

Von Franz Enzmann. Erstellt am 12. Juni 2019 (11:19)

Bei der Generalversammlung der Raiffeisenkasse Retz-Pulkautal im Schlossgasthaus Retz wurde den Mitgliedern über ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 berichtet. So hob Obmann Manfred Marihart besonders die Wichtigkeit der Raiffeisenkasse als regionaler Partner für Mitglieder und Kunden hervor. „Wir sind ein verlässlicher Nahversorger in schwierigen Zeiten.“

Die Geschäftsleiter Günter Pabst und Thomas Kurz präsentierten einen überaus erfolgreichen Geschäftsbericht. Das Einlagenvolumen stieg auf 253,8 Millionen, die Bilanzsumme auf knapp 303 Millionen Euro. 

Abschließend wurden drei verdienstvolle Mitarbeiter für ihre langjährige Tätigkeit ausgezeichnet. Der entschuldigte Bürgermeister Johann Glück (Geras) erhielt das Ehrenzeichen in Bronze für 35-jährige verdienstvolle Tätigkeit, Claudia Krehan-Furtner und Harald Altmann erhielten die Raiffeisenmünze in Silber für 25 Jahre im Bankdienst.

Zahlen & Fakten

Seit über 120 Jahren präsentiert sich die Raiffeisenkasse Retz-Pulkautal als zuverlässiger und starker Partner in der Region.

Die Regionalbank hat 8.170 Mitglieder mit 37.025 Geschäftsanteilen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist das Einlagenvolumen um 5 Prozent auf 253,8 Millionen und sind die Ausleihungen sogar um 14,2 Prozent auf 173,9 Millionen Euro gestiegen.

Im Bereich der Bilanzsumme ergab sich eine Steigerung auf knapp 303 Millionen Euro. Mit einer Eigenmittelausstattung von 21,5 Prozent liegt man deutlich über dem gesetzlich vorgeschriebenen Anteil von 8 Prozent.

Das Betriebsergebnis weist von 2017 auf 2018 ein Plus von 13,4 Prozent auf.