Römischer Lese-Einser für Studenten . Studenten sammeln Erfahrungen im Bio-Weingut Himmelbauer in Untermarkersdorf. Die Winzerin war angetan von ihren jungen Helfern.

Von Romana Schuler. Erstellt am 16. Oktober 2020 (04:35)
Mit Enthusiasmus bei der Sache: Klara Himmel-bauer, Moses Rathmayer und Valentin Dönz im Weingarten.
Romana Schuler

Im Bio-Weingut Himmelbauer werden die Weingärten von Hand gelesen. Das ist im Gegensatz zur meist maschinellen Lese bei größeren Weingütern äußerst personal- und zeitintensiv, ganz abgesehen von den Kosten. Klara Himmelbauer, jüngste Tochter von Edi und Elisabeth Himmelbauer, studiert Wirtschaftsinformatik und hat in diesem Semester ein zweites Studium an der Universität für Bodenkultur in Wien begonnen. Bei der allerersten Besprechung mit ihren neuen Kollegen erzählte sie von der Weinlese im elterlichen Weingut.

Und das offenbar mit so viel Enthusiasmus, dass gleich zwei Kollegen spontan mithelfen wollten. Die erfahrene Winzerin Elisabeth Himmelbauer war sich zunächst nicht sicher, ob die jungen Männer den Herausforderungen dieser anstrengenden Arbeit von früh morgens bis zum Abend gewachsen sein würden. Aber diese haben sie positiv überrascht, und so fand sie am Abend lobende Worte für ihre Hilfskräfte: Sie könne den beiden die Note „Römisch Eins“ geben. „Sie waren wirklich großartig und schnell bei der Arbeit und bis zum Schluss voll dabei.“

Für Moses Rathmayer (Wien) und Valentin Dönz (Schruns, Vorarlberg) war die Weinlese eine wunderbare Erfahrung. Trotz spürbarem Muskelkater im Rücken wollen sie auf alle Fälle wiederkommen, um ihr neues Wissen über die Weinproduktion zu erweitern.