Bausperre wird verlängert: „Rachefeldzug“?. Weiterer Akt in der unendlichen Geschichte um das ehemalige Lagerhaus-Areal in Breitenwaida (Hollabrunn)...

Von Christoph Reiterer. Erstellt am 07. Dezember 2016 (06:22)
Sandra Frank
Das ehemalige Lagerhaus-Areal in Breitenwaida wäre bereit, um bebaut zu werden. Doch die Gemeinde will die Bausperre auf ein weiteres Jahr verlängern. Foto: Sandra Frank

Martin Mitterhauser kaufte mit Partner Gerhard Loicht 2015 das ehemalige Lagerhaus-Areal in Breitenwaida. Ein Polit-Streit über diesen Deal führte zu seinem Ausscheiden als ÖVP-Stadtrat.

Auf eine zweijährige Bausperre sollte nun die Umwidmung in eine Aufschließungszone folgen. Dies wurde jedoch durch eine Stellungnahme von Friederike Goldmann, deren Nachbargrundstuck ebenfalls umgewidmet werden sollte, vereitelt (die NÖN berichtete, siehe weiter unten).

Nun wurde Mitterhauser mitgeteilt, dass die Bausperre, die über sein Grundstück verhängt wurde, um ein Jahr erweitert wird. Damit sei offensichtlich, dass der Bürgermeister einen Rachefeldzug gegen ihn führe, meint der Winzer.

Das Grundstück sei noch wichtig für Junges Wohnen, kontert VP-Bürgermeister Erwin Bernreiter. Die Bausperre bleibe, um einen Bebauungsplan zu erstellen. Mitterhauser hätte schon selbst lange einen Plan haben können.

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