60 bis 90 Dosen pro Stunde in Hollabrunner Impfzentrum. Immer mehr Menschen können sich zur Covid-Impfung anmelden. NÖN auf Lokalaugenschein in den nun vom Roten Kreuz geführten Impfstraßen im Stadtsaal.

Von Belinda Krottendorfer. Erstellt am 06. Mai 2021 (04:11)
Verena Öfferl, diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin, impft einen Pensionisten aus Hollabrunn. 
Belinda Krottendorfer

Während die 7-Tages-Inzidenz im Bezirk wieder unter 100 sank (Stand Montag: 92,1), besuchte die NÖN das Landesimpfzentrum im Stadtsaal. Auf einem A-Ständer wird informiert, welcher Impfstoff gerade verwendet wird; vergangenen Donnerstag war es das Vakzin von BioNTech/Pfizer.

Unter der Woche gibt es zwei Impfstraßen, am Wochenende drei, da dann mehr Ärzte zur Verfügung stehen. Eine Impfstraße besteht aus einem Arzt, der die Freigabe gibt, und einem Medizin-Studenten oder Krankenpfleger, der in zwei Impfboxen die Spritze verabreicht. „Während eine Person gerade geimpft wird, kann sich in der zweiten Box bereits die nächste vorbereiten; das spart Zeit“, erklärt Impfkoordinator Wolfgang Schittler. Unter der Woche werden durchschnittlich 60 Personen pro Stunde geimpft, am Wochenende aufgrund der zusätzlichen Impfstraße 90.

Hinter den Impfboxen stehen Sessel und eine große Digitaluhr, da nach dem Impfen bis zu 15 Minuten auf mögliche Nebenwirkungen gewartet wird. Sind spezielle Allergien vorhanden, kann der Arzt diese Nachbeobachtungszeit auf 30 Minuten erhöhen.