Bezirk Hollabrunn: Laptops für fast 1.000 Schüler. Schüler der fünften und sechsten Schulstufe bekommen im Herbst einen Laptop oder ein Tablet durch das Bildungsministerium zur Verfügung gestellt. In den darauffolgenden Jahren werden dann immer die fünften Schulstufen technisch ausgestattet. In Hollabrunn profitieren heuer bereits knapp 1.000 Schüler von der Aktion.

Von Red. Hollabrunn. Erstellt am 29. Juli 2021 (14:48)
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"Genau der richtige Schritt", sagt Nationalratsabgeordnete Eva-Maria Himmelbauer, am Foto mit Bildungsminister Heinz Faßmann.
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Das Angebot des Ministeriums, an dieser Digitalisierungsoffensive teilzunehmen, wurde von 93 Prozent der Schulen in Anspruch genommen, weiß Nationalratsabgeordnete Eva-Maria Himmelbauer (ÖVP) und berichtet, dass in ihrem Heimatbezirk Hollabrunn heuer bereits 62 Klassen mit knapp 1.000 Schülern aus 16 Schulen davon profitieren. „Bei den Geräten gibt es einen kleinen Selbstbehalt, dafür dürfen sie auch privat benutzt werden.“

Auch die Lehrkräfte der Bundesschulen, die in den digitalen Klassenzimmern unterrichten, werden mit Laptops oder Tablets ausgestattet. Besonders erfreut zeigt sich Himmelbauer, dass bereits 30.000 Lehrer an Fort- und Weiterbildungen zur Unterrichtsgestaltung mit digitalen Medien teilgenommen haben. „Dies zeigt, dass der Bedarf da ist und wir mit der Digitalisierungsoffensive genau den richtigen Schritt gehen. Außerdem wurden bereits jetzt 3,1 Millionen E-Books vorbestellt. Damit sind die wichtigsten Lehrmaterialien immer dabei.“

Glasfaser für viele Schulen bis 2023

Die Ausstattung mit Laptops und Tablets sei erst der Beginn des digitalen Klassenzimmers. So werden alle Bundesschulen sowie viele Pflichtschulen bis 2023 mit Glasfaser ausgestattet. Zur bestehenden Lernplattform eduthek.at mit bereits mehreren tausend Lerninhalten wurde im vergangenen Jahr die Bildungsmedienplattform "edutube" gegründet. Dort werden Kurzvideos, Dokumentationen und Magazinbeiträge zu unterrichtsrelevanten Themen veröffentlicht. 

„Damit haben Schüler eine weitere Möglichkeit, sich mit dem Schulstoff auseinanderzusetzen und Lehrern wird ein weiteres Werkzeug in die Hand gegeben, das sie in den Unterricht einbauen können“, sagt Himmelbauer.