Dorferneuerer tauchen in digitalen Fortschritt. Dorferneuerungsvereine aus dem gesamten Weinviertel waren nach Ziersdorf eingeladen, um sich mit der Digitalisierung auseinanderzusetzen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 01. April 2019 (07:25)
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Passen Digitalisierung und Dorferneuerung zusammen? Dieser Frage wurde im Rahmen eines Vernetzungstreffens in Ziersdorf nachgegangen, zu dem sämtliche Dorferneuerungsvereine des Weinviertels eingeladen waren.

Obleute, Vereinsmitglieder wie auch Bürgermeister nutzten die Gelegenheit, sich – moderiert von den Beratern Andrea Haberkorn und Andreas Eichler (NÖ.Regional Weinviertel) – neue Denkanstöße zu holen.

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Johannes Plessl lieferte Anregungen, in welchen Bereich die Digitalisierung nützlich sein kann, betonte aber auch, dass etwa die medizinische Versorgung oder die Nahversorgung menschlich bleiben müsse.

Regionales Erbe über Web verfügbar machen

Das regionale Erbe über das Web verfügbar machen, ist die Zielsetzung von Topothek-Initiator Alexander Schatek. Privates historisches Material wird digital bewahrt, damit die lokale Geschichte erhalten und allgemein zugänglich wird.

Die Gemeinde Jaidhof stellt ihren Bürgern eine eigene App für die Kommunikation und Informationsweitergabe zur Verfügung. Bernhard Steindl und Birgit Zeller, Schüler der HTL Krems, entwickelten die „My Jaidhof“-App und präsentierten diese nun in Ziersdorf. „Wir müssen solche Kooperationen nutzen, damit eine Win-win-Situation entsteht“, betonte Bürgermeister Franz Aschauer.

Letztlich stellte Maria Forstner, Obfrau des Vereins NÖ Dorf- und Stadterneuerung, die Aktion „Stolz auf unser Dorf“ sowie den Projektwettbewerb vor, die noch heuer stattfinden werden.