Hollabrunn schmiedet Pläne bis 2040. Wie und wohin wird sich Hollabrunn in den nächsten 20 bis 25 Jahren entwickeln, welche Schwerpunkte sollen gesetzt werden? Diese Fragen soll das Entwicklungskonzept 2040 beantworten. Die Ideen dahinter wurden von Stadtmanagerin Julia Katschnig und Stadtbaudirektor Stephan Smutny-Katschnig vorgestellt.

Erstellt am 29. Juni 2018 (16:35)
privat/NÖN
Stadtbaudirektor Stephan Smutny-Katschnig und Stadtmanagerin Julia Katschnig

Ziel ist es, Grundlagen zu schaffen, die auf breite Akzeptanz stoßen, eine langfristig ausgewogene Entwicklung sicherstellen und die Möglichkeiten künftiger Generationen nicht einschränken.

Das Stadtentwicklungskonzept soll Orientierungsrahmen für Politik und Verwaltung, Bürger, Wirtschaftstreibende, Investoren und Standortsuchende sein. Im Unterschied zur Stadtplanung, die sich auch baulich-räumliche Entwicklung bezieht, gilt ein umfassender Ansatz, der gesellschaftliche, kulturelle, wirtschaftliche und ökologische Aspekte einbezieht.

Unter Berücksichtigung der Landesentwicklungsplanung sollen Strategien, Leitlinien und Maßnahmen für das gesamte Stadtgebiet erarbeitet werden, die Grundlagen für planerische Einzelentscheidungen sind und die höchste Lebensqualität für Stadt- und Landbevölkerung garantieren sollen. Die Dynamik der Region der kommenden Jahre und die Bewahrung des kulturellen und naturräumlichen Erbes seien zentrale Herausforderungen.

Die Vision sei es, Hollabrunn als Stadt mit der höchsten Lebensqualität in Niederösterreich zu etablieren. So wurde die Studie „Zukunftsranking der österreichischen Bezirke“ von Pöchhacker Innovation Consulting vom März 2018 vorgestellt, in der Hollabrunn bundesweit Platz 50 und landesweit den zwölften Rang einnimmt. Demographie, Arbeitsmarkt, Wirtschaft & Innovation sowie Lebensqualität sind die vier Säulen, die exemplarisch für die Leistungsfähigkeit und Zukunftsperspektive der jeweiligen Bezirke sind.

Pöchhacker-Studie für Hollabrunn:

Demographie:  bundesweit Rang 60 (von 94)

Arbeitsmarkt: bundesweit Rang 69 (von 94)

Wirtschaft & Innovation: bundesweit Rang 35 (von 94); NÖ Rang 4 (von 24)

Lebensqualität: bundesweit Rang 13 (von 94); NÖ Rang 3 (von 24)