Lkw steckte im Retzer Gemeindegebiet fest. Am Samstag, den 13. Februar 2021 um 9:45 Uhr, wurde die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Retz durch Florian Niederösterreich zu einer technischen Hilfeleistung im Retzer Gemeindegebiet alarmiert. Aufgrund der Alarmierung - 40t Lkw steckt fest.

Von Redaktion NÖN.at. Erstellt am 14. Februar 2021 (19:19)

An der Unfallstelle angekommen war dem Einsatzleiter Kommandant Markus Leidenfrost schnell klar, dass dieser Einsatz nur mit Hilfe des Abschleppunternehmen Machalek zu bewältigen sein wird. Ein mit 28t Sägespänen beladener Sattelzug ist beim Versuch vom befestigten, jedoch vereisten Standplatz wegzufahren, seitlich in den weichen Bahndammfuß gerutscht.

Bis zum Eintreffen der Abschleppfirma wurden weitere ersten Erkundungen durchgeführt. Die linken Achsen des Aufliegers samt linker Antriebsachse waren schon im weichen Untergrund eingesunken. Die Überlegung den Aufleger abzuräumen musste vorerst wieder verworfen werden da die Ladung (Sägespäne) teilweise zu einem Block zusammen gefroren waren. Nach Rücksprache mit der Firma Machalek wurde eine Bergung, mit direktem Zug vom Berge-LKW der Abschleppfirma und Rücksicherung durch das HLF3 versucht. Dazu wurde die Landesstraße durch die Polizei Retz gesperrt.

Dieser Versuch musste nach ein paar Metern abgebrochen werden, da sich der Auflieger noch tiefer in den wenig gefrorenen und weichen Boden eingrub und nach links auf den Bahndamm zu kippen drohte. Anschließend wurde beschlossen den Winkel der Zugrichtung vom Berge-LKW zu verändern und den Auflieger mit dem TLFA2000 im rechten Winkel mit der Seilwinde zu sichern. So konnte im zweiten Versuch der Sattelzug aus seiner misslichen Lage sicher und professionell wieder auf befestigten Untergrund gezogen werden.

Nach dem Auf- und Wegräumen der Bergeausrüstung konnten die Mitglieder der Feuerwehr ins Feuerwehrhaus einrücken.