Bezirksteam absolviert Katastrophen-Übung an der Pulkau. Feuerwehrmitglieder bereiteten sich auf die Herausforderungen, die sie nach starken Unwettern erwarten, vor. Verklausungen wurden beseitigt, eine Brücke gebaut.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 02. Oktober 2019 (17:17)

Mehr als 100 Feuerwehrmitglieder trafen einander frühmorgens in Pernersdorf zur jährlichen Übung der 7. Katastrophenhilfsdienstbereitschaft. Bereitschaftskommandant Wolfgang Brunthaler wies den fünf KHD-Zügen die einzelnen Aufgaben zu.

Übungsannahme für den dritten und vierten Zug waren starke Unwetter in der Region. Es galt, Verklausungen zu beseitigen und Schlägerungsarbeiten entlang der Pulkau durchzuführen. Der erste und zweite Zug führte den Bau von Behelfsbrücken über den Fluss aus.

Der Versorgungsdienst des Kommandozuges sorgte für die bewährt gute Verköstigung. Von der Schlagkraft der Mannschaft und der Organisation beeindruckt: Oberbrandrat Georg Schicker vom Arbeitsausschuss des NÖLFV-Katastrophenhilfsdienstes, Bezirksfeuerwehrchef Alois Zaussinger und dessen Stellvertreter Reinhard Scheichenberger.

Hintergrund:

Jeder NÖ-Bezirk stellt eine sogenannte KHD-Bereitschaft mit je sechs Zügen. Eine gesamte KHD-Bereitschaft besteht aus bis zu 250 Feuerwehrmitgliedern und 35 Fahrzeugen. Die Zusammensetzung erfolgt dynamisch je nach Einsatzlage aus den einzelnen Feuerwehren des jeweiligen Bezirks.