Hollabrunner Lerntafel in aller Munde. Spenden erfreuen und ein Besuch lässt auf Landesfördermittel hoffen.

Von Christoph Reiterer. Erstellt am 20. April 2019 (03:42)
Lerntafel
Josef Widl (l.) und ArnoldEhrenfeld (r.) nahmen die Spende des JVP-Trios entgegen.

„Ist das nicht toll?“ Arnold Ehrenfeld, Zentrumsleiter der Hollabrunner Lerntafel, wo 50 Kinder aus finanziell schwachen Familien von 40 ehrenamtlichen Lernhelfern kostenlos unterrichtet werden, kommt aus dem Freuen gar nicht raus. Die Spendenbereitschaft der Bevölkerung ist ungebrochen groß.

„Das positive Feedback der Lehrerinnen und die Verbesserung der Kinder bei den Schulnoten zeigen, dass die Hollabrunner Lerntafel gute Arbeit leistet. Das spricht sich herum“, weiß Obmann Josef Widl. Immer wieder wird bei Geburtstagsfeiern für die Einrichtung gesammelt, einmal waren es sogar mehr als 1.000 Euro.

NOEN
Gemeinderat Denis Thompson und LandtagsabgeordneterGeorg Eckerkamen ebenfalls mit einem Scheck vorbei.

Die Grünen spendeten den Vermittlungs- und Organisationsbetrag von 300 Euro, den sie im Rahmen ihrer Radbörse eingehoben hatten, ebenfalls an die Lerntafel. Verena Rapp, Patric Scheuer und Kerstin Mihle von der Jungen ÖVP überbrachten 600 Euro von den Standgebühren ihres Kinderflohmarkts.

 NÖ-Bürgerbüro-Chef auf Lokalaugenschein

 Am vergangenen Freitag hatte die Hollabrunner Lerntafel erneut hohen Besuch: Der Leiter des Bürgerbüros von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Josef Kirbes, kam auf Einladung von Landesabgeordnetem Richard Hogl. Hintergrund: die fehlende Landesförderung, die der Lerntafel trotz der spendenfreudigen Umgebung grobe Existenzsorgen bereitet. „Größere Beträge von öffentlichen Einrichtungen sind erforderlich, um den Finanzbedarf abzudecken“, erläuterte Widl.