Gasspür-Trupp im Bezirk Hollabrunn unterwegs

Ab Juli sind die Gasspürtrupps der EVN-Tochter Netz NÖ im Bezirk Hollabrunn auf Achse, um mit mobilen Geräten die Gasleitungen auf ihre Dichtung zu prüfen.

Red. Hollabrunn Erstellt am 04. Juli 2021 | 15:07
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Gasspürer der Netz NÖ, Peter Deutsch (l.) und Karl Wanecek.
Foto: Usercontent, Netz NÖ / Daniela Matejschek

Die Prüfung erfolgt berührungsfrei und zuverlässig - bis zum Anschlusskasten des jeweiligen Gebäudes, erklärt Gasspürer Karl Wanecek. In den nächsten Wochen ist  Unterthern in der Gemeinde Heldenberg dran. 

„Im Einzelfall müssen wir auch das ein oder andere Privatgrundstück betreten. Aber keine Sorge: Wir halten dabei natürlich ausreichend Sicherheitsabstand zu unseren Mitmenschen“, bittet der Techniker um Verständnis. 

Die Gasleitungen werden von den Spezialisten nach den gesetzlichen Vorschriften und den festgesetzten Intervallen unter die Lupe genommen. Je nach Material wird eine Leitung alle zwei bis neun Jahre überprüft. Neben dem Abgehen der Leitungen mit hochsensiblen Geräten wird der Druck im Gasnetz ständig überwacht. Gleichzeitig werden die Leitungstrassen auf mögliche Veränderungen - zum Beispiel Bewuchs - und Einbauten überprüft. 

„Die größten Feinde unserer Leitungen sind die Wurzeln großer Bäume und die Baggerschaufel“, verrät Wanecek und empfiehlt, vor sämtlichen Baumaßnahmen Kontakt mit dem zuständigen Service-Center der Netz NÖ aufzunehmen. Dort sollten Pläne mit allen Leitungen aufliegen.

Was tun, wenn es doch mal zu einem Gasgebrechen in einem Wohnraum kommt?

  •  Raum lüften
  • keine Flammen und Funken erzeugen, keine Schalter betätigen und nicht in diesem Raum telefonieren
  • Gasversorgung unterbrechen (Gerätehahn, Hauptabsperrung schließen)
  • Mitbewohner warnen (klopfen, nicht klingeln)
  • Gefahrenbereich verlassen
  • außerhalb des Gefahrenbereichs den Gasnotruf 128 wählen