Mailberg hält die vier Hauben

Mit 580 Einwohnern ist die kleinste Gemeinde Mailberg im Bezirk Hollabrunn weiter ein kulinarischer Hotspot.

Erstellt am 02. Dezember 2021 | 05:56
Lesezeit: 1 Min
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Verena und Christoph Schüller freuen sich mit ihrem Team und dem Bürgermeister über die Auszeichnung (v. l.). Björn Thämlitz, Lehrling Samuel North, Verena Schüller, Bürgermeister Herbert Goldinger, Dreihaubenkoch Christoph Schüller und Stefan Peer.
Foto: Romana Schuler

Erneut wurden Christoph und Verena Schüller im Gourmetführer „Gault&Millau“ („Die Genusswirtschaft wird ihrem Namen mehr als gerecht.“) mit drei Hauben und das Weindomizil Hagn („Hier fühlt man sich auf Anhieb wohl.“) mit einer Haube ausgezeichnet.

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„Wir freuen uns mit unserem Team riesig über die tolle Bewertung“, sagen die Schüllers, die mit 15 von 20 Punkten bedacht wurden. Die Genusswirtschaft hatte bereits 2021 den Sprung von zwei auf drei Hauben geschafft. „Von der Vorspeise bis zum Dessert kommt jeder Gang geschmackvoll gewürzt, wunderbar abgestimmt und bestens zubereitet auf den Tisch“, verspricht die Restaurant-Kritik.

Den Ortschef freut's

Dem Weindomizil Hagn mit Küchenchef Harald Riedl gelang es im vergangenen Jahr erstmals, eine Haube zu bekommen, die heuer mit 12,5 von 20 Punkten bestätigt werden konnte. Wie schafft man es in Mailberg, gleich zu vier Hauben zu kommen? „Das ist wirklich eine Ausnahmeerscheinung und so ganz kann ich es mir auch nicht erklären“, schmunzelt Ortschef Herbert Goldinger, der über die Entwicklung der Gastronomie in seinem Dorf hocherfreut ist.

Dass die Bekanntgabe der Auszeichnung heuer wieder in den Lockdown fiel, tut weh. „Das ist für alle Gastronomiebetriebe eine echte Katastrophe. Gerade in der Vorweihnachtszeit ist es hart, dass wir geschlossen haben müssen, wir wären mit unseren 30 Sitzplätzen ausgebucht gewesen“, bedauert Schüller. Man verwöhnt die Kunden nun über „Take Aways“ (täglich von 11 bis 13 Uhr). Seine beliebten Kochkurse wird der Dreihaubenkoch im Jahr 2022 fortsetzen.