„Ein respektables Ergebnis“ für die SPÖ Hollabrunn. Stadtparteivorsitzender wollte trotz Mandatsverlusts kein Trübsal blasen. Es sei Schlimmeres prophezeit worden.

Von Christoph Reiterer. Erstellt am 28. Januar 2020 (16:46)
SPÖ-Bezirksvorsitzender Richard Pregler (l.), Stadtparteichef FriedrichDechant (r.) und Klubobmann Alexander Eckhardt (2.v.r.) freuten sich zum Wahlkampf-Abschluss über motivierende Worte des Nationalratsabgeordneten Max Lercher, der ins Raschalaer Dorfhaus gekommen war. Ein Mandat ging für die Roten in Hollabrunn dennoch verloren. Das beste Ergebnis mit jeweils über 20 Prozent erreichten sie in den Sprengeln 8 und 9 (Pröllplatz).
Sandra Frank

Nachdem die Hollabrunner SPÖ vor fünf Jahren noch unter dem 2018 verstorbenen Werner Gössl auf sechs Mandate abgesackt war, musste nun noch einmal ein Verlust hingenommen werden.

„Wenn man die Umstände im Bund und die Wahlumfragen, die uns bei drei Mandaten gesehen haben, kennt, ist es ein respektables Ergebnis“, analysierte Stadtparteichef Friedrich Dechant am Wahlabend. Und legte nach: „Ich kann das gar nicht glauben, dass wir den Unkenrufen einiger Möchtegernpolitbeobachter zum Trotz so ein Mandatsergebnis einfahren konnten.“ Den Kandidaten und Wahlhelfern dankte er: „Ihnen gehört der Erfolg!“

Bürgermeister Alfred Babinsky und dessen Team gratulierte Dechant zur Stimmen- und Mandatsmehrheit. „Ich hoffe, dass die von der ÖVP angekündigten Projekte in den nächsten Jahren umgesetzt werden.“

„Meinem Schulkollegen Georg Ecker und Altstadtrat Wolfgang Scharinger gratuliere ich zu ihrem Wahlerfolg. Bei meinem Gartenstadtkollegen Christian Lausch möchte ich mich für die gute Zusammenarbeit vor allem bei der Wahldurchführung bei den verschiedensten Wahlen bedanken.“ Friedrich Dechant, SPÖ-Parteivorsitzender in Hollabrunn

Dass von der Liste Scharinger heftige Kritik kam, weil der Wahlsprengel 4 unter SPÖ-Vorsitz die Verkündung des Ergebnisses deutlich verzögert hatte, kommentiert Dechant mit Unverständnis: „Wenigstens gab es ein Ergebnis; der Prüfungsausschussobmann der Liste Scharinger hat in den letzten fünf Jahren im Gemeinderat nichts Zählbares erreicht. Also lieber vor der eigenen Türe kehren, als den kläglichen Ablenkungsversuch zu starten und andere anzuschütten. Schaut so das viel propagierte Miteinander der LS aus?“

SPÖ-Klubobmann Alexander Eckhardt freute sich über knapp 100 Vorzugsstimmen in der Gemeinde – „und mit 40 Vorzugsstimmen die zweitmeisten aller Kandidaten in Breitenwaida!“

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