Gerettete Katzenbaby suchen ein neues Zuhause. Susanne Graf nahm sich geretteter Katzenbabys an. Die entwickeln sich prächtig und freuen sich auf neue Besitzer.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 14. Juli 2019 (16:35)

Susanne Graf aus Zellerndorf hat jene zwei Katzenbabys in ihre Obhut genommen, die, wie berichtet, von den Hollabrunner ÖAMTC-Technikern Christoph Eberhart und Herbert Dietrich aus dem Motorraum eines Autos gerettet wurden. Und nicht nur die beiden, sondern auch ein weiteres Kätzchen, das am Vortag vom ARBÖ in Wien aus demselben Auto befreit wurde.

„Da ich ein großer Freund der Familienzusammenführung bin, habe ich mich noch am selben Tag mit der MA 60 in Verbindung gesetzt und dort erfahren, dass der dritte Tiger im Tierquartier in der Süßenbrunnerstraße sitzt“, berichtet die ÖAMTC-Schalterdienst-Mitarbeiterin. Noch am selben Tag holte sie den Vierbeiner. „So konnten sich die drei Brüder wenigstens gemeinsam von den erlittenen Strapazen erholen.“

Katzenmutter nicht auffindbar

Grafs Dank gilt dem Team der AniCura Terklinik Hollabrunn, wo die zwei Kater sofort nach der Bergung kostenlos untersucht und versorgt wurden sowie dem Team des TierQuartier Wien, wo Frau Schober es möglich machte, „dass ich den dritten kleinen Racker von dort abholen konnte“. „Leider konnte der Aufenthaltsort des Muttertieres nicht eruiert werden. Meine tierlieben Freundinnen und ich hätten auch sie gefangen.“

Die geretteten Katzenbabys Herbert, Christoph und Dionys haben sich in der Obhut der Zellerndorferin jedenfalls prächtig erholt und machen sich nun langsam auf die Suche nach einer Familie, bei der sie gemeinsam weiterschnurren können. 

Die drei roten Kater sind nun fünf Wochen alt, lernen fressen und spielen ausgelassen miteinander. An andere Katzen und Hunde, größere Kinder sowie alle Haushaltsgeräusche sind sie gewöhnt.


Herbert, Christoph und Dionys suchen neues Zuhause

„Gesucht wird ein ausgezeichneter Platz, wenn möglich mit gefahrarmem Freigang, an dem die kleinen Tiger ihren misslichen Start ins Leben vergessen können“, sagt Graf und bittet, sich nur nach reiflicher Überlegung via Mail an susanne.graf@oeamtc.at zu melden. 

Die Kätzchen können an ihrem Pflegeplatz besucht werden. Ihre Ziehmutter appelliert, bei trächtigen Streunerinnen nicht wegzusehen, um solche Schicksale zu verhindern: „Gemeinden und Tierärzte haben ein Abkommen, wonach Streuner kastriert werden. Das ist kostenlos für den Finder der Katze. Lebendfallen können bei fast jedem Tierarzt geliehen werden.“ Unkastrierte Tiere nach draußen zu lassen, sei übrigens verboten.