Mittelschule präsentiert sich in Imagevideo

Da es keinen Tag der offenen Tür gibt, drehte die Mittelschule Göllersdorf ein Video, um ihre Vorzüge zu präsentieren.

Erstellt am 06. Dezember 2021 | 05:24
Lesezeit: 2 Min
Mittelschule Göllersdorf
David und Theresia führen im Image-video der Göllersdorfer Mittelschule durchs Gebäude und zeigen die Vorzüge der Schule.
Foto: MS Göllersdorf

Der Lockdown hat einige Schulen dazu gezwungen, ihre Tage der offenen Tür abzusagen. Darum hat sich die Göllersdorfer Mittelschule entschlossen, ein Vorstellungsvideo zu produzieren.

„Wir möchten den Volksschülern und Eltern damit Einblicke in unsere Schule geben. Die Kinder wollen zumindest das Haus selbst sehen, um Eindrücke zu bekommen“, erzählt Direktorin Maria Graf. Damit will sie die Entscheidung zwischen Gymnasium und Mittelschule für alle Beteiligten erleichtern.

Natürlich sei das Video kein perfekter Ersatz für den Tag der offenen Tür, den die Schule im Herbst anbietet. Deswegen habe das Team auch lange mit der Absage gerungen und unterschiedliche Optionen ausgearbeitet: Von Führungen der Viertklässler, Unterricht in vereinzelten Klassen bis hin zu alleinigen Führungen der Lehrer sei alles dabei gewesen.

Besuch in der schulfreien Zeit

„Sobald es möglich und sicher ist, sollen die Kinder die Schule wieder sehen können“, versichert Graf. Überlegt wird etwa ein Besuch von der benachbarten Volksschule. Hier sollen alle getestet kommen, direkten Kontakt werde es keinen geben. Der Besuch soll in der schulfreien Zeit stattfinden. So seien weniger Personen in der Schule, einige Aktionen, etwa eine Darbietung der Musikklasse, wären geplant. Das sei zwar noch immer nicht dasselbe wie der gewohnte Tag der offenen Tür, wie Graf bedauert, doch gebe es so die Möglichkeit, trotzdem etwas von der Schule herzuzeigen.

Das Video bildet jedenfalls den Großteil der Aktivitäten in der Schule gut ab. Die Produktion startete bereits zu Schulbeginn. „Wir haben schon geahnt, dass der Tag der offenen Tür abgesagt werden muss.“ Gedreht wurde, bevor die verschärften Maßnahmen bekannt gegeben wurden.

Ein genauer Regieplan, wann welche Klassen was drehen, wurde erstellt. Das Lehrerteam erarbeitete das Skript, probte mit den Schülern. Der Dreh selbst ging dann an einem Tag über die Bühne.

„So ein Projekt ist direkt in der Schule meistens nicht möglich, da braucht man schon Fachleute. Für uns war es ein Glücksgriff, dass wir mit unserem Experten zusammenarbeiten konnten“, freut sich die Direktorin über die Zusammenarbeit mit dem Sohn einer Kollegin. Er sei auf alle Wünsche des Teams ideal eingegangen und habe das Video mit seinem Fachwissen vielfach aufgewertet. Da die Kinder stark involviert waren, wurde darauf geachtet, dass sich Schüler und Lehrer mit dem Video und ihrer Rolle darin wohlfühlen. Großen Grund zur Sorge gab es dann allerdings nicht: „Den Kindern hat es getaugt“, freut sich Graf.

Hier geht‘s zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=nKRp31-gD6o