S 3: Bezirks-SPÖ freut sich über ÖVP-Rückenwind

Beim Thema Sicherheitsausbau der Weinviertler Schnellstraße S 3 zwischen Göllersdorf und Großstelzendorf sind sich die Parteien einig. Über dieses Bekenntnis der Lands-ÖVP sind die Roten im Bezirk erfreut.

Erstellt am 27. November 2021 | 09:08
Lesezeit: 1 Min
New Image
Stefan Hinterberger (oben, l.), Rudolf Silvan (unten, l.) und Thomas Dorfner sind froh über den Rückenwind der Landes-ÖVP und hoffen, dass dies den Ausbau der S 3 im Abschnitt Göllersdorf-Großstelzendorf beschleunigt.
Foto: SPÖ

„Wir haben erfreut zur Kenntnis genommen, dass sich nach der SPÖ und der FPÖ im Bezirk Hollabrunn nun auch die Landes-ÖVP für Verbesserungen auf der Weinviertler Schnellstraße S 3 starkmacht“, sagt Stefan Hinterberger, stellvertretend für SPÖ-Nationalratsabgeordneten Rudolf Silvan und Thomas Dorfner, Verkehrssprecher der Göllersdorfer SPÖ.

Wie berichtet, machen sich die Parteien für einen Ausbau zwischen Hollabrunn und Stockerau stark, entsprechende Resolutionen von der Gemeinde sowie Petitionen von SPÖ und FPÖ gibt es bereits. Vergangene Woche verkündete nun auch ÖVP-Landtagsabgeordneter Richard Hogl, sich gemeinsam mit Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko für den Ausbau einzusetzen. Derzeit ist nur eine direkte Auffahrt von Göllersdorf in Richtung Hollabrunn – die Kreuzung ist durch einen Stop-Tafel geregelt – möglich. Das soll sich ändern. Die Asfinag führt derzeit entsprechende Studien durch.

Einsatz für einen moderaten Ausbau der S 3

Silvan hat die Petition der SPÖ im zuständigen Parlamentsausschuss eingebracht. „Da sich nun auch die Landes-ÖVP mit der Forderung unserer Gemeinde solidarisch erklärt, liegt eine rasche Umsetzung nur noch an der Verkehrsministerin“, verfolgt Dorfner die Neuigkeiten.

Silvan, Hinterberger und Dorfner sind sich einig, dass ein moderater Ausbau der Schnellstraße unter den genannten Umständen nicht dem Umweltschutzgedanken widerspricht, immerhin mache sich die SPÖ im Bezirk Hollabrunn weiterhin für einen teilweisen zweigleisigen Ausbau des Schnellbahnstreckenabschnitts zwischen Stockerau und Retz stark. 

Eine Forderung, die es seit 20 Jahren gibt. Erste Planungsarbeiten wurden hier seitens der ÖBB zugesagt. Die Roten hoffen, dass der teilweise zweigleisige Ausbau der Schnellbahnstrecke ebenfalls von der ÖVP im Land unterstützt und nicht wieder auf die lange Bank geschoben wird. „Nur ein gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz bewegt mehr Menschen zum Umstieg von der Straße auf die Bahn“, ist das Trio überzeugt.