SPÖ-Appell zum Tag der Alleinerziehenden. Damen-Trio der Göllersdorfer Roten ist würdigen die Leistungen der Alleinerzieher.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 01. Oktober 2020 (13:33)
Der 1. Oktober ist Tag der Alleinerziehenden. Die SPÖ-Frauen in Göllersdorf, Vorsitzende Daniela Poisinger (Mitte) mit ihren Stellvertreterinnen Sandra Poisinger (l.) und Bettina Lentner wünschen sich, dass die Leistung der Alleinerzieher in der Gesellschaft mehr respektiert werden.
SPÖ Göllersdorf

Der 1. Oktober ist Tag der Alleinerziehenden. Diesen nehmen die Göllersdorfer SPÖ-Frauen zum Anlass, um allen Alleinerziehern - davon gibt es in Österreich etwa 167.000 -  ihren Respekt und ihre Unterstützung auszusprechen. „Kind, Haushalt, Arbeit – das alles ist nicht einfach unter einen Hut zu bringen“, sagt Vorsitzende Daniela Poisinger. Für Alleinerziehende sei dies besonders schwer. Darum sei es notwendig, Mütter und Väter noch besser zu unterstützen.  

Poisinger wünscht sich auch mehr Respekt von der Gesellschaft gegenüber den Alleinerziehern. Denn gerade zu Beginn der Coronakrise sei den Eltern mit dem Homeschooling „ein weiterer schwerer Rucksack“ umgehängt worden. Ihre Stellvertreterin Bettina Lentner ergänzt: „Arbeit, Kinderbetreuung, Haushalt und Heimunterricht – das alles geht alleine einfach nicht!“

Göllersdorfer unterstützen Frauengewaltschutzpaket

Aus Sicht der Göllersdorfer SPÖ-Frauen wäre es zudem wichtig, eine rasche Umsetzung des Frauengewaltschutzpakets auf nationaler Ebene umzusetzen. „Bis Ende August 2020 mussten schon genauso viele Betretungsverbote verhängt werden wie das ganze Jahr 2019“, nennt Sandra Hinterberger, ebenfalls Stellvertreterin von Poisinger, die Hintergründe. 

Das Damen-Trio unterstützt daher die Forderung der Bundesfrauenvorsitzenden Gabriele Heinisch-Hosek, die sich im Parlament für ein Corona-Sofort-Gewaltschutzpaket einsetzt. Unter anderem in diesem Paket enthalten: Antigewalttraining, regelmäßige Hochrisikofallkonferenzen mit Betroffenen und Spezialisten, mehr Unterstützung für Frauenhäuser sowie der bundesweite Ausbau von Beratungsstellen für Frauen und Mädchen.