„GPS-Rasenmäher“ im Halbfinale bei Jugend Innovativ!. Unter österreichweit 438 eingereichten Projekten kamen nur 70 ins Halbfinale. In diese elitäre Auswahl hat es auch das Diplomarbeitsteam des GPS-Rasenmähers geschafft – übrigens als einziges der HTL Hollabrunn.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 16. Mai 2019 (09:38)
Usercontent, HTL Hollabrunn
Gabriel Kopper mit dem Betreuer seiner Diplomarbeit Walter Führer

Ein Rasenmähroboter, der keinen Begrenzungsdraht braucht? Nach einmaligem Vermessen der Rasenmähfläche soll diese vom Mäher automatisch bearbeitet werden können? Das klingt nach Zukunftsmusik, doch genau daran arbeiten Diplomanden der Abteilung für Elektrotechnik.

Die beim Talentewettbewerb „Jugend Innovativ“ eingereichte Diplomarbeit zielt unter anderem darauf ab, einen Roboter nach erstmaliger Vermessung gezielt durch einen Garten zu manövrieren. Das Ziel ist es, die Bearbeitung des Rasens auf drei Zentimeter mittels GPS-Ortung und der Berechnung entsprechender Korrektursignale zu schaffen.

Weitere Anwendungsbereiche der Technologie sind demnach denkbar. Diese reichen von Nachvermessungen von Grundstücken und Waldflächen sowie der Aussaat auf Äckern bis hin zum Steuern von Traktoren auf Feldern und dem exakten Orten von Lawinenopfern oder von abgestürzten Flugzeugen.

Durch den österreichweiten Halbfinaleinzug im Rahmen dieses hochangesehenen Wettbewerbs hat das Elektrotechnik-Projektteam der HTL Hollabrunn wieder einmal gezeigt, welches realwirtschaftliche Potenzial in heimischen Schulprojekten steckt!