Feuersbrunst: Teenager schmiss Zigarette in Heustadel. Die Guntersdorfer Polizei sowie Feuerwehrmitglieder aus Grund, Wullersdorf, Kalladorf, Immendorf, Guntersdorf und Hetzmannsdorf rückten am Sonntagnachmittag, gegen 14.15 Uhr, zu einem Scheunenbrand aus.

Von Christoph Reiterer. Erstellt am 08. Juli 2019 (10:02)

Trotz des massiven Löschwassereinsatzes brannte der rund 300 Quadratmeter große Stadel bis zu den Grundmauern nieder. Angrenzende Korn- und Rübenfelder wurden ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Die FF-Kameraden verhinderten ein Übergreifen des Feuers auf die angrenzenden Hallen und Scheunen.

Der starke Westwind sei für die Einsatzkräfte erschwerend gewesen, berichtet die Polizei. Während der Löscharbeiten meldete sich eine Frau, die angab, vertrauliche Angaben zum Entstehen des Brandes machen zu können. So konnte ein 16-Jähriger aus dem Bezirk Gänserndorf als Tatverdächtiger ausgeforscht werden. Der Teenager war geständig, im Beisein von zwei Freunden einen Zigarettenstummel in den offenen Heustadel geworfen zu haben. Er gab an, die abgebrannte Zigarette zuerst ausgedämpft zu haben. Als das Stroh zu brennen begonnen hatte, wären die drei Burschen geflüchtet.

Durch das Abbrennen der Holzscheune, in der große Mengen an Stroh sowie landwirtschaftliche Geräte gelagert waren, entstand erheblicher Sachschaden. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehren waren bis 19 Uhr mit den Lösch- und Bergearbeiten beschäftigt.

Im Einsatz standen die Feuerwehren: Grund, Guntersdorf, Hetzmannsdorf, Immendorf, Kalladorf, Schöngrabern und Wullersdorf mit insgesamt 85 Feuerwehrmitgliedern.