Pkw von Zug erfasst: Mann (50) schwer verletzt

Erstellt am 20. Mai 2022 | 07:21
Lesezeit: 2 Min
Am Donnerstagabend kam es in Guntersdorf zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Zug. Der Pkw-Fahrer konnte bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehrkräfte aus dem Wagen befreit werden und war ansprechbar.
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Die Wullersdorfer Feuerwehrmitglieder wollten eigentlich die neuen Raststätten auf der Weinviertler Schnellstraße S3 besichtigen, „als plötzlich die Sirene zur Alarmierung einer Menschenrettung ertönte“, schildert die Feuerwehr.

Ein 50-jähriger Mann aus dem Bezirk Hollabrunn war auf der Großnondorfer Straße in Fahrtrichtung Großnondorf unterwegs, als er bei tiefstehender Sonne das rote Lichtzeichen am dortigen Bahnübergang übersehen haben dürfte. Ein herannahender Personenzug erfasste das Auto, das rund 20 Meter weit auf eine Böschung geschleudert wurde und dort zum Stillstand kam.

Der 50-Jährige Pkw-Lenker wurde bei dem Unfall schwer verletzt und nach der Versorgung durch den Rettungsdienst mit dem Notarzthubschrauber in das Landesklinikum Horn geflogen. Die Fahrgäste als auch der Triebfahrzeugführer des Zuges erlitten keinerlei Verletzungen, wie die Polizei meldet.

Die Feuerwehr hatte innerhalb kürzester Zeit drei Fahrzeuge besetzt. „Glücklicherweise bekamen wir noch während der Anfahrt über Funkt mitgeteilt, dass sich die Person nicht mehr im Fahrzeug befindet“, schildert Kommandant-Stellvertreter Markus Zahlbrecht. Der ÖBB-Einsatzleiter erdete die Oberleitung und gab die Unfallstelle für die Bergearbeiten frei.

Gemeinsam mit den Guntersdorfer FF-Kameraden wurde das Auto mit Seilwinde, Umlenkrolle und dem Kran des Lastfahrzeugs zurück auf die Straße gezogen. Erst dann konnte es verladen werden. Die Mitglieder der Feuerwehr Guntersdorf banden die ausgelaufenen Betriebsmittel und reinigten die Fahrbahn.

Der Einsatz dauerte etwa zwei Stunden.

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