Um Adventtreff gekämpft – und verloren

Mehr als 50 Aussteller sind von der Absage des Hadreser Highlights betroffen.

Erstellt am 27. November 2021 | 05:31
Lesezeit: 1 Min
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Vorerst bleibt’s dabei: Der Adventtreff im Dezember 2019 war der letzte, der in Hadres –in Europas längster zusammenhängender Kellergasse – stattfinden konnte.
Foto: Romana Schuler

Nach Wochen der Vorbereitungen und Diskussionen hätte das beliebte Adventtreffen in der Kellertrift an den ersten beiden Dezember-Wochenenden stattfinden sollen. Der neuerliche Lockdown zwang nun aber auch hier die Organisatoren in die Knie.

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Zum zweiten Mal in der Zeit seines mehr als 30-jährigen Bestehens kann der älteste Weihnachtsmarkt im Bezirk infolge von Covid-19 auch dieses Jahr nicht stattfinden. „Nach der letztjährigen Absage hätten wir uns heuer umso mehr auf den 36. Adventtreff gefreut“, seufzt Bürgermeister Josef Fürnkranz. In der Vorbereitung war ein umfassendes Präventionskonzept erarbeitet worden und die Veranstalter hatten bis zuletzt gehofft, den Markt abhalten zu können.

Ausstellern entgeht das Weihnachtsgeschäft

Von der Absage sind mehr als 50 Aussteller betroffen. Der wirtschaftliche Schaden wiegt schwer, weil für viele das Weihnachtsgeschäft einen wesentlichen Bestandteil ihres Jahreseinkommens ausmacht. Neben diesem Aspekt wird auch der Verlust im Bereich der Regionalkultur ins Treffen geführt. Beim letzten Adventtreffen im Jahr 2019 waren rund 20.000 Besucher an einem Wochenende in die Hadreser Kellergasse gepilgert.

Aufgrund der bis vor kurzem geltenden Bestimmungen wäre die Besucherzahl zwar deutlich niedriger ausgefallen, trotzdem hatte man sich mit großem Engagement bemüht, das traditionelle Adventtreffen in der längsten Kellertrift des Landes wieder veranstalten zu können und damit ein Stück Normalität jenseits von Corona zurückzubringen.