Maschinen-Experte verlegt Standort nach Göllersdorf. Die Hammerschmied GmbH investiert 3,5 Millionen Euro, um in Göllersdorf Fuß zu fassen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 20. Juni 2020 (05:29)
Die Hammerschmied GmbH will im Frühjahr 2021 mit ihren Mitarbeitern in ihre neue Firmenzentrale in Großstelzendorf ziehen. Der feierliche Spatenstich erfolgte durch Landwirtschaftskammer-Vizepräsident Lorenz Mayr, den künftigen Geschäftsführer Dominik Widhalm sowie Bürgermeister Josef Reinwein.
Hammerschmied

Die Hammerschmied GmbH, die sich auf den Vertrieb und den Service von modernen Landmaschinen spezialisiert hat, wird künftig einen Standort in Großstelzendorf (Gemeinde Göllersdorf) haben. Der Spatenstich dazu ging in der Vorwoche über die Bühne. „Eine wirklich super Sache“, freut sich Bürgermeister Josef Reinwein über diesen Zuzug in seiner Gemeinde.

Auf 12.000 Quadratmeter entsteht in Großstelzendorf der neue Standort. Das Unternehmen plant, im Frühjahr 2021 mit den 22 Mitarbeitern vom derzeitigen Standort Leobendorf (Bezirk Korneuburg) in die neue Firmenzentrale zu übersiedeln.

Damit der Betrieb dann auch gut gefunden werden kann, beschloss der Göllersdorfer Gemeinderat der öffentlichen Verkehrsfläche bei dem Areal einen neuen Namen zu geben. Die „Hammerschmied-Straße“ wurde einstimmig vergeben.

"Alles etwa doppelt so groß wie am derzeitigen Standort"

Die Firmengeschichte der Hammerschmieds beginnt vor fast genau 100 Jahren: Als Familienunternehmen wurde 1919 in Ernstbrunn eine Landmaschinenfabrik und Eisengießerei gegründet, heute setzt der Betrieb auf den Import und Handel von Maschinen für den Ackerbau, Weinbau und die Landschaftspflege. „Dazu gehören auch Service und Reparatur der von uns vertriebenen Geräte sowie eine optimale Kundenberatung“, erklärt Firmenchef Stefan Hammerschmied. Mit den Traubenvollerntern von Pellenc ist das Unternehmen zurzeit Marktführer in Österreich.

Der künftige Betriebsstandort ist mit großer Werkstatt, Lager- und Arbeitsräumen und einem großen Kundenempfangsraum ausgestattet. „Es wird alles etwa doppelt so groß wie am derzeitigen Standort. In Leobendorf platzen wir schon aus allen Nähten“, erklärt Hammerschmied den Umzug. Außerdem ist eine Pickerlstelle für Traktoren vorgesehen.

Von der 3,5-Millionen-Euro-Investition in den neuen Standort erhofft sich die Geschäftsleitung den Impuls zu weiteren Erfolgen. „Vor allem im Bereich der Landschaftspflege und der Kellereinrichtungen für Winzer sehen wir noch großes Potential“, sagt Hammerschmied, der in zwei Monaten in Pension geht und die Geschäftsleitung seinem Mitarbeiter Dominik Widhalm übertragen wird. -sf-